Siebold-Museum

Deutsch-Japanisches Forum Würzburg

Sonderausstellung


„Mit Rikscha und Kamera –
Japan in Photographien des 19. Jahrhunderts“


26. Mai bis 21. Juli 2024

Die Ausstellung zeigt frühe japanische Albumin-Photographien. Ab den 1860er Jahren – mit der schrittweisen Öffnung des Landes – wird das ferne Nippon zum exotischen Reiseziel für Europäer und Amerikaner. Davon zeugen viele Reiseberichte, aber auch eine große Zahl japanischer Photographien. Herstellung und Verkauf der Fotos als Souvenir – lose oder in kunstvoll gestalteten Lackalben – entwickelte sich in einer Zeit, als Kameras noch unhandliche Spezialgeräte waren, zu einem lukrativen Geschäftszweig. Bald war Japan ein fester Programmpunkt für Weltreisende – später entstand auch im Lande selbst Tourismus. Zu den gängigen Fotomotiven zählen Landschaften, Städte und Tempelanlagen, aber auch Genre-Darstellungen wie Handwerker, Landleute, Musiker und Geishas. Die Ausstellung bietet aus einem reichen Fundus eine gezielte Auswahl historischer Photoaufnahmen.

Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, 26. Mai, 15 Uhr.

Sonderausstellung

„Mini Atomic Bomb Exhibit"


21. Juli bis 15. August 2024

Die Ausstellung zeigt erschütternde Bilder von der Zerstörung Hiroshimas und Nagasakis nach den US-amerikanischen Atombombenabwürfen vom 6. und 9. August 1945. Beim Betrachten der 20 Fotographien von zerstörten Gebäuden, der verwüsteten Landschaft und deformierten Gebrauchsgegenständen bekommt man einen Eindruck von den Ausmaßen der Bombardierung. Einige der originalen Artefakte sind im Atombomben-Museum in Nagasaki ausgestellt, das seit seiner Eröffnung 1995 Informationen über den Atombombenabwurf, dessen Hintergründe und Folgen zur Verfügung stellt. Außerdem erinnern in Nagasaki noch der Friedenspark und die Statue des Friedens an das tragische Schicksal der Stadt und gelten als Mahnmal der Gefahr von Atomwaffen.
Das Ausstellungsmaterial wird von der Stadt Nagasaki und dem Atombomben-Museum zur Verfügung gestellt. Die Stadt Nagasaki wünscht sich, mit der Ausstellung, die grausamen Auswirkungen von Atomwaffen darstellen zu können und damit gleichzeitig einen Friedensaufruf anzustoßen.
Anlässlich des Besuchs des Oberbürgermeisters aus der Freundschaftsstadt Nagasaki wurde die Ausstellung in Kooperation mit dem Büro Würzburg International der Stadt Würzburg geplant. Oberbürgermeister Shiro Suzuki und Oberbürgermeister Christian Schuchardt werden am 21. Juli um 16:00 Uhr gemeinsam die Ausstellung eröffnen.

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