Siebold-Museum

Deutsch-Japanisches Forum Würzburg

Vortrag von Prof. Dr. Johannes Mahr

Den grauen, den weiten See in seiner Harfenform zu schauen

Max Dauthendeys Ansichten vom Biwasee

12.07.2017, 18:30 Uhr Siebold-Museum

Eintritt frei !

Dauthendey Biwa See Siebol-Museum

 

Vortrag von Prof. Takashi Hashimoto

Brüder-Grimm-Gesellschaft Japan
Die Brüder Grimm und Japan

28.06.2017, 19:00 Uhr Siebold-Museum
Eintritt 3€

Brüder Grimm und Japan Siebold-Museum Würzburg

 

Cembalokonzert mit Gaku Nakagawa

11.06.2017, 12:00 Uhr Siebold-Museum

 Ihre Europa-Exkursion 1554-55 brachte vier junge,  japanische Diplomaten in Kontakt mit führenden Komponisten in Lissabon, Madrid, Genua, Florenz, Venedig und Mailand. Auf der Reise bekamen die Diplomaten zudem ein Cembalo geschenkt, welches sie in Japan dem Shogun Oda Nobunaga vorführten. In der Folge wurden auch in Japan Cembali hergestellt. Ob die Holländer im 18 Jahrhundert in Deshima Tasteninstrumente nutzten bleibt ungewiss. Nakagawa wird ausschließlich Stücke aus dem 17. Jhd. spielen.

Gaku Nakagawa Konzert Siebold-Museum 2017

Professor Glen Wilson von der Hochschule für Musik in Würzburg wird den musikalischen Vortrag seines Schülers mit Erläuterungen zu den Kompositionen begleiten.

 

Vortrag von Hideta Kitazawa

Über das Noh-Theater und das Schnitzen traditioneller Noh-Masken

25.05.2017, 17:00 Uhr Siebold-Museum

der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten

 

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Markt 2017.05.03_kl.jpg

Lesung Japanische Märchen Hartmut Rotermund Siebold-Muaeum

Kirschblütenfest Bürgerbräü Siebold-Museum 2017

Kirschblütenfest Bürgerbräu 2017 Siebold-Museum

-Das Museum ist ab 11:00 Uhr geöffnet

-Führungen durch die Sonderausstellung

- 17:00 Uhr: Lieder mit Studenten der Hochschule für Musik unter der Leitung von Johannes Engels

Anna-Lena Müller (Sopran), Lena Elisabeth Vogler (Mezzosopran) und Joshua Allen Rupley (Klavier) musizieren seit nunmehr eineinhalb Jahren zusammen und haben bereits zahlreiche Konzerte und Liederabende in Würzburg, Nürnberg und Bayreuth gestaltet.Angespornt durch das überregional bekannte Hochschul-podium des Bayerischen Kammerorchesters Bad Brückenau fanden sich die jungen Küstler im September 2015 zusammen und stellten ein bunt gemischtes Programm vorwiegend romantischer Duette zusammen, inspiriert von der Musik großer Komponisten wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms, Robert Schumann oder Antonín Dvořák. Einer der ersten Erfolge ihrer Zusammenarbeit war Anfang 2016 die Aufnahme  als  Stipendiaten in die Yehudi Menuhin Stiftung LiveMusicNow, wodurch sie immer wieder die Möglichkeit erhalten, vor verschiedensten Publikumsgruppen  zu musizieren. Auch auf der kürzlich veröffentlichten CD der Hochschule für Musik „Initiative Kammermusik 2016“ ist das Trio vertreten.

Im Rahmen der Liedklassen der Hochschule für Musik Würzburg unter der Leitung von Gerold Huber und Alexander Fleischer wird das Programm stetig  verfeinert und erweitert.

Anna-Lena Müller studiert im 2. Semester Master of Music in Performance bei Prof. Daniela Sindram. Sie ist Stipendiatin der Richard Wagner Stipendiums und wird in der kommenden Hochschulopernproduktion von Haydns „La vera Constanza“ in der Titelpartie der Rosina erleben sein.

Lena Elisabeth Vogler studiert im 8. Semester Bachelor of Music bei Prof. Daniela Sindram. Sie wird voraussichtlich im Sommer dieses Jahres ihr Bachelorstudium abschließen und strebt ab Oktober 2017 den Master of Music in Performance an.  Zu erleben war sie, neben ihrer regen Konzerttätigkeit, schon in diversen Hochschulproduktionen, wie zuletzt als Juno in der Operette „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach.

Joshua Allen Rupley (*1993, Albuquerque/USA) studierte zunächst vier Semester in der Würzburger Klavierklasse von Prof. Inge Rosar und ist seit Herbst 2015 in der Klasse von Prof. Silke-Thora Matthies. Er ist Preisträger zahlreicher regionaler und internationaler Klavierwettbewerbe sowie Stipendiat der Yamaha Music Foundation of Europe, die ihm im Februar einen neuen C3X-Flügel für ein Jahr geliehen hat.

Comedy-Lounge im Siebold-Museum

Donnerstag, 27.04.2017 19:30

Comedy Lounge Siebold-Museum 2016

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(keine Veranstaltung der Siebold-Gesellschaft e.V.)

>>Die 36 Ansichten des Berges Fuji<<

von Nakamura Yôko

Sonderausstellung
16.04.2017 - 31.05.2017

Nakamura oshi-e Siebold-Museum Würzburg Sonderausstellung

Nakamura Yōko hat die bekannten 36 Ansichten des Berges Fuji des Holz- schnittmeisters Hokusai in der Technik des Oshi-e -> in Stoff  eingearbeitete
Reliefbilder nachgebildet.

Nakamura oshi-e Siebold-Museum Würzburg

Diese in Deutschland selten gezeigte traditionelle Handwerkskunst wird auch in Düsseldorf, Köln und Berlin zu sehen sein. Die Ausstellung ist eine erneute Kooperationsveranstaltung mit dem EKO-Haus in Düsseldorf.

Die Vernissage der Ausstellung findet am Sonntag den 16.04.2017 um 17:00 Uhr statt.

Vortrag von Dr. Andreas Mettenleiter

Der Lemgoer Arzt Engelbert Kaempfer in Japan - ein früher Siebold?

09.03.2017, 19:00 Uhr Siebold-Museum

Vortrag Dr. A. Mettenleiter Engelbert Kaempfer Siebold-Museum

In den Jahren 1690 bis 1692 war der naturwissenschaftlich und kulturhistorisch interessierte Lemgoer Arzt Engelbert Kaempfer (1651-1716) als Faktoreiarzt in Nagasaki tätig. Wie Siebold gelang es ihm, sich mithilfe japanischer Freunde Kenntnisse über das damals weitgehend verschlossene Land zu verschaffen und Gegenstände in Japan zu erwerben, die er nach Europa mitbrachte. Siebold schätzte seinen Vorgänger und Landsmann außerordentlich: Daran erinnert noch heute ein Gedenkstein im Garten der ehemaligen holländischen Niederlassung in Nagasaki. Der Vortrag zeichnet Kaempfers Leben und Wirken nach und versucht, Unterschiede und Parallelen zum Würzburger Philipp Franz von Siebold (1796-1866) aufzuzeigen.

Dr. med. Andreas Mettenleiter hat an der Universität Würzburg Humanmedizin und Geisteswissenschaften studiert.

Siebold-Museum Würzburg, 9. März 2017, 19:00 Uhr. Buchung über die VHS Würzburg, Kursnummer 13124sg, 10 Euro Gebühr.

Klavierkonzert mit Andreas Loh
Samstag, 18.02.2017 20:00 Uhr, Siebold-Museum

Andreas Loh Siebold-Museum 2017

Andreas Loh wird im Rahmen der Yoga-Lounge im Siebold-Museum auftreten. Seinen Vortrag läßt er umschreiben mit: „Bezaubernde Melodien im Stil von Ludovico Einaudi treffen auf die Intensität eines Keith Jarrett."

Das Konzert findet am Samstag den 18. Februar 2017 um 20:00 Uhr statt. Im Vorverkauf kosten die Karten 15 (http://my-yogalounge.de), an der Abendkasse 20 Euro.

Schrift–Sprache–Zeichen: ein didaktisch-visuelles Experiment zwischen Japanisch, Deutsch und anderen Sprachen

Sonderausstellung 11.02.2017 bis 31.03.2017

Auf Japanisch heißen Schriftzeichen Moji (文字). Während das zweite Zeichen ji (字 ) für Schrift steht, trägt das erste Zeichen bun (文) die Bedeutung »Satz (Text)« in sich. Das Zeichen bun (文) in Verbindung mit dem Kanji ka (化) wird zu Kultur bunka (文化).

Schriftzeichen sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Wir nutzen sie, um Informationen, Sachverhalte, Gedanken und Gefühle zu erfassen, zu ordnen, zu erkennen und um diese unabhängig von Zeit und Ort an andere zu übermitteln oder von anderen zu empfangen. Doch Schrift ist manchmal eine schwer zu überwindende Barriere. Der Zauber des Geschriebenen offenbart sich nur denen, die in die jeweilige Sprache und Kultur eingeweiht sind.

Mariko Takagi Siebold-Museum 2017

 In ihrer Ausstellung wagt die deutsch-japanische Typografin Mariko Takagi ein ernstes Spiel auf zwei Ebenen: Einerseits führt sie die Besucher mit didaktisch-visuellen Mitteln in die Systematik der japanischen Schrift ein, immer mit einem Bezug zur Alphabetschrift. Andererseits experimentiert Takagi mit Sprache und mit den grafischen Eigenschaften der Zeichen. An verschiedenen Stationen gibt sie den Besuchern spielerisch etwas an die Hand und nimmt sie mit auf eine Reise zwischen Japanisch, Deutsch, Englisch und ein wenig Chinesisch.

 Die Künstlerin Mariko Takagi vermittelt zwischen den (Schrift-) Kulturen, wobei Typographie der gemeinsame Nenner ist. Takagi ist Typographin, Buchgestalterin und Autorin zahlreicher Bücher zur japanischen Kultur. Seit 2008 befasst sie sich mit der Erforschung der japanischen und chinesischen Typographie. Ihre Doktorarbeit an der HBK Braunschweig widmete sie der visuellen Begegnung zwischen dem Westen und Japan. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Darstellung der Schriftsysteme und der Typographie.

Frau Takagi unterrichtete und forschte als Professorin für Typographie und Buchgestaltung in Hong Kong an der Academy of Visual Arts, Hong Kong Baptist University von 2010 bis 2016. Im April 2017 wird sie ihre Tätigkeit in Kyoto weiterführen.

 Die Ausstellung im Siebold-Museum wird vom 11. Februar 2017 bis zum 31. März 2017 zu sehen sein.

Die Finissage findet am 31.02.2017 um 18:00 Uhr statt. Herr M. Takagi der Ehemann der Künstlerin führt dann zum Abschluss nochmals durch die Ausstellung und stellt sich Ihren Fragen.

Vortrag von Dr. Matthi Forrer

Sechs neu zugewiesene Bilder des Hokusai

06.02.2017, 19:00 Uhr Siebold-Museum

Vortrag Hokusai Dr. Matthi Forrer Siebold-Museum 2017

Viele sehen in Katsushika Hokusai (1760 – 1849) einen der besten Künstler der Welt. Sein Holzdruck „Die große Welle vor Kanagawa“ aus dem Zyklus „36 Ansichten des Fuji“ ist in das Bildgedächtnis der Menschheit eingegangen.

Professor Matthi Forrer ist ein ausgewiesener Kenner des Werks von Hokusai in Europa.

Als Kurator beschäftigte er sich im Völkerkundemuseums in Leiden intensiv mit der dortigen Siebold-Sammlung. Durch Quellenstudien auf Burg Brandenstein ist er zu der Überzeugung gelangt, daß sechs Bilder, die sich in der Siebold-Sammlung in Leiden befinden, Hokusai zuzuschreiben sind. Herr Forrer wird seine Ableitung vorstellen und Fotos der neu zugeschriebenen Bilder präsentieren. Der Vortrag, den er in Japan zur 10. Siebold-Konferenz in Nagasaki gehalten hat, galt in Japan als Sensation.

Um so mehr freut es uns, Herrn Forrer gewonnen zu haben, in Würzburg seine Überlegung ein weiteres Mal vorzutragen.

Der Vortrag findet am 6. Februar 2017 um 19:00 im Siebold-Museum statt.

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Vortrag von Dr. Andreas Mettenleiter

„Deutsche Ärzte in Japan- japanische Mediziner in Deutschland“

19.01.2017, 19:00 Uhr Siebold-Museum

Vortrag Dr. Andreas Mettenleiter Deutsche Mediziner in Japan Siebold-Museum 2017

 Seit der Entdeckung Japans waren neben Philipp Franz von Siebold (1796-1866) auch andere deutsche Mediziner als Ärzte der Handelsniederlassung in Nagasaki tätig. Mit der Öffnung des Landes strömten japanische Medizinstudenten nach Deutschland (u.a. auch nach Würzburg), um dort vor allem Kenntnisse in Hygiene und Militärmedizin zu erwerben. Ab 1871 lehrten preußische Militärärzte an der späteren Universität in Tokio und legten den Grundstock dafür, dass bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges deutsche Lehrbücher für japanische Medizinstudenten maßgeblich blieben. Der Vortrag zeichnet die Grundlinien dieser Entwicklung nach und stellt ein weitgehend in Vergessenheit geratenes Kapitel deutsch-japanischer Beziehungen vor.

Dr. med. Andreas Mettenleiter hat an der Universität Würzburg Humanmedizin und Geisteswissenschaften studiert. Heute ist er Lehrbeauftragter am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg und Geschäftsführer der MEKRUPHY GmbH in Pfaffenhofen/Ilm.

Der Vortrag findet am 19. Januar 2017 um 19:00 Uhr im Siebold-Museum statt. Anmeldung bitte über die VHS Würzburg.

Vortrag von Dr. Lauer (Brüder Grimm Gesellschaft Kassel e.V)

Die Brüder Grimm und Japan – Vortrag mit Lichtbildern

06.01.2017, 11:00 Uhr Siebold-Museum

Vortrag Dr. Lauer Siebold-Museum 2017

 Den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm selbst waren in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nur wenige Nachrichten über Japan, seine Geschichte und Kultur zugänglich. Allerdings finden sich in ihren „Kinder- und Hausmärchen“ vereinzelte Hinweise zur japanischen Erzähltradition, wie z.B. das japanische Märchen vom "Nachtfalter". Nach Wilhelm Grimms Tod (1859) kam es im Sommer 1862 interessanterweise zu einer persönlichen Begegnung zwischen Jacob Grimm und Vertretern einer japanischen Handelsdelegation, die im Vorfeld der Reformen der Meiji-Zeit verschiedene europäische Hauptstädte besuchten und sich mit Jacob Grimm in dessen Berliner Wohnung auf Holländisch unterhielten. Seither werden die Brüder Grimm und ihr Werk, vor allem natürlich ihre große Märchensammlung, im Land der aufgehenden Sonne erstaunlich breit und umfassend rezipiert. Auf dem aktuellen japanischen Buchmarkt kann man beispielsweise mehrere miteinander konkurrierende Gesamtausgaben der Grimmschen Märchen mit sämtlichen 200 Märchentexten und den zehn Kinderlegenden finden. Zuletzt wurden die Märchen von der japanischen Comic- und Manga-Bewegung entdeckt. Und in Japan werden die Brüder Grimm immer wieder auch in Ausstellungen und Tagungen präsentiert. Der Vortrag geht einerseits auf das Verhältnis der Brüder Grimm zur japanischen Kultur ein und behandelt andererseits die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte ihrer Märchen in Japan.

Herr Dr. Lauer wurde in Britten/Saar am 2. Januar 1954 geboren. Von 1973 bis 1981 Studium der slawischen und romanischen Sprachen und Literaturen in Marburg, welches er 1981 mit der Promotion beendete. Von 1984 bis 1986 war Herr Dr. Lauer als Kurator der großen Brüder Grimm-Ausstellungen in Kassel, Berlin, Hanau, Bonn und Brüssel tätig. Herr Dr. Lauer ist Leiter des Brüder Grimm-Museums in Kassel gewesen und seit 1990 Geschäftsführer der internationalen Brüder Grimm-Gesellschaft e.V.

Sonderausstellung 18.12.2016 bis 04.2.2017

Megumi Asakura und Ken Nagazato

Illustrationen und Skulpturen zu den Märchen der Brüder Grimm

Eine Wanderausstellung der Brüder Grimm Gesellschaft e.V Kassel

Megumi Asakura Ken Nagazato Siebold-Museum 2017

Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm sind in aller Welt bekannt; ihre Märchensammlung gehört zu den erfolgreichsten Büchern der Weltliteratur. Der Erfolg ihrer „Kinder- und Hausmärchen" (zuerst in zwei Bänden 1812-1815) im Land der aufgehenden Sonne ist erstaunlich. Auf dem aktuellen japanischen Buchmarkt kann man mehrere miteinander konkurrierende Gesamtausgaben der Grimmschen Märchen mit sämtlichen 200 Märchentexten und den zehn Kinderlegenden finden, die illustrierten Teil- und Einzelausgaben lassen sich kaum zählen. Zuletzt wurden die Märchen auch von der japanischen Comic- und Manga-Bewegung entdeckt.

Den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm selbst waren nur wenige Nachrichten über Japan, seine Geschichte und Kultur zugänglich. Allerdings finden sich in ihren „Kinder- und Hausmärchen“ vereinzelte Hinweise zur japanischen Erzähltradition, wie z.B. das japanische Märchen vom Nachtfalter. Nach Wilhelm Grimms Tod (1859) kam es im Sommer 1862 interessanterweise zu einer persönlichen Begegnung zwischen Jacob Grimm und Vertretern einer japanischen Handelsdelegation, die im Vorfeld der Reformen der Meiji-Zeit verschiedene europäische Hauptstädte besuchten.

Die Ausstellung präsentiert Werke der in Tokio wirkenden Künstler Megumi Asakura und Ken Nakazato; sie zeigt ferner zahlreiche Beispiele aktueller Editionen und wissenschaftlicher Literatur zu den Brüdern Grimm. Außerdem gibt die Ausstellung einen kleinen Eindruck in das Leben und Wirken der Kasseler Märchensammler und Sprachforscher Jacob und Wilhelm Grimm.

 Megumi Asakura wurde 1961 in Tokio geboren und studierte von 1980 bis 1984 Malerei und Graphik an der Kunsthochschule Tama in Setagaya. Von 1984 bis 1989 übernahm sie eine Stelle bei Verlagsbuchhandlung Sekai-Bunka und von 1989 bis 1991 studierte sie am Chelsea College of Arts in England. Nach ihrer Rückkehr arbeitet sie in japan als freie Illustratorin in verschiedenen Genres. Technisch gestaltet sie die meisten  ihrer Werke als Federzeichnung und als Collage. Sie schuf Umschläge für verschiedene Buchveröffentlichungen, zahlreiche Illustrationen für Zeitschriften sowie auch Entwürfe für Plakate. Auch zur modernen Mode liefert sie markante Beiträge. Besonderes Interesse  brachte Megumi Asakura der japanischen Kinder- und Jugendliteratur entgegen, für die sie zahlreiche Illustrationen schuf. Regelmäßig ist sie auf Kunst- und Buchausstellungen in ganz Japan vertreten.  Zuletzt lieferte sie für den aktuellen Brüder Grimm-Reiseführer, den Hiromi Okishima  zum zweihundertsten Jubiläum der "Kinder- und Hausmärchen" 2012 herausgab, ausdrucksstarke Illustrationen sowie Ansichten deutscher Städte und Landschaften auf der "Deutschen Märchenstraße".

Ken Nakazato wurde 1963 in Saitama (nahe Tokio geboren) und studierte von 1982 bis 1986 ebenfalls an der Kunsthochschule Tama in Setagaya. Von 1986 bis 1988 absolvierte er dort anschließend den Magisterkurs, den er mit Auszeichnung abschließen konnte. von 1991 bis 1993 studierte er darauf Metallwarenkunst und gründete 1993 das Atelier "Kajiken" (Kaji bedeutet Schmied, Ken ist sein Vorname) für Metallkunst in Tokio. Seit 1990 veranstaltet er jedes Jahr in Tokio eine Ausstellung mit seinen Werken. Der Künstler schuf zahlreiche Schmuckgegenstände aus verschiedenen Metallen. Mit einem reichen Formenspektrum gestaltete er ferner Tore und Türen aus Eisen und entwickelte auch Rahmen und andere Gebrauchsgegenstände aus Metall. Ken Nakazato bezieht wesentliche Anregungen  für sein Schaffen aus der Literatur und ist in besonderer Weise auch dem Märchen verbunden. Hier lieferten ihm die "Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Grimm immer wieder geeignete Motive, die er mit großer Meisterschaft mit seinen metallenen Materialien geformt und gestaltet hat.

Die Ausstellung ist in der Zeit vom 18.12.2016 bis zum 4.2.2017 zu sehen. Die Vernissage findet am Sonntag den 18.12.2016 um 17:00 Uhr statt.

The Tenth International Siebold Collection Working Conference/

Die Zehnte Internationale Arbeitskonferenz zu den Siebold-Sammlungen

October 20-22, 2016 / 20. - 22. Oktober 2016, Nagasaki, Japan.

10 Siebold-Arbeitskonferenz-2016 Nagasaki Japan

This year marks the 150th anniversary of the death of Philipp Franz von Siebold (1796-1866). Since 2006, we have been organizing annual conferences on the life and accomplishments of this great Japan-researcher. The tenth conference in this series will be held on October 20-22, 2016, in Nagasaki, Japan.


In diesem Jahr begehen wir den 150. Todestag von Philipp Franz von Siebold (1796 - 1866).Seit 2006 werden jährlich Konferenzen veranstaltet, die sich mit dem Leben und Wirken dieses bedeutenden Japan-Forschers beschäftigten. Die zehnte Veranstaltung dieser Art wird 2016 vom 20. bis 22. Oktober in Nagasaki, Japan, stattfinden.

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"Ich gehe in ein Land des Friedens"

Sonderausstellung zu Philipp Franz von Siebold im Würzburger Rathaus vom 01.09.2016 bis zum13.09.2016

 

150 Todestag Philipp Franz von Siebold Ausstellung Rathaus Würzburg 2016

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen

Montag - Freitag  08:00 - 18:00 Uhr

Verabschiedung des Vorstandsmitglieds Wolfgang Klein-Langner am 20.07.2016

Aus besonderem Anlass hatte der 1. Vorsitzende Udo Beireis die Mitglieder der Siebold-Gesellschaft sowie als einzigen offiziellen Gast das Japanische Generalkonsulat in München zu einer internen Veranstaltung am 20.07. eingeladen. Beweggrund war das nunmehrige Ausscheiden des Mitbegründers, langjährigen Vorsitzenden und Schatzmeisters Wolfgang Klein-Langner aus dem Gesellschaftsvorstand.

Verabschiedung Wolfgang und Waltraud Klein-Langner 2016

Bei der abendlichen Veranstaltung im Beisein von Vizekonsul YASANO verabschiedete der Siebold-Nachfahre und Präsident der Siebold-Gesellschaft Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin diesen mit launigen Worten und humorvollen Erinnerungen an die jahrzehntelange persönliche Verbundenheit. Udo Beireis unterbreitete dann den Anwesenden das Vorhaben, Herrn Klein-Langner zum Ehrenvorsitzenden und dessen Gattin Waltraud Klein-Langner für die langjährige tatkräftige Unterstützung zum Ehrenmitglied zu ernennen. Nachdem die zahlreich Anwesenden keine Einwände hierzu bekundeten, überreichte er den beiden Verblüfften die entsprechenden bereits vorbereiteten Urkunden.

Beim anschließenden geselligen Zusammensein mit vielfältigen Köstlichkeiten im Forum des Siebold-Palais gab es sehr lebhafte und interessante Gespräche, bei denen auch die gegenwärtige, geänderte Arealsituation eine nicht unwesentliche Rolle spielte. Unter Umständen wird hierzu für Spätherbst eine außerordentliche Mitgliederversammlung geplant.

Die Geehrten werden als ordentliche Mitglieder der Gesellschaft weiterhin verbunden bleiben und zusätzlich im Rahmen der Siebold-Wissenschaftsstiftung für "Siebold und Japan" tätig sein.

 

Ab dem 21.08.2016 wird Frau Mieke de Waal (NL) ihre als "Softsculptures" entworfenen Kimonos im Rahmen einer Sonderausstellung präsentieren.

Mieke de Waal 2016 Siebold-Museum Vorschau

 

Rüdiger von Neubeck liest aus "Mein Würzburg" Freitag, 08.07.2016, 19:30

Der bekannte Stadtdichter Rüdiger von Neubeck präsentiert im Rahmen seiner Reihe „Poesie & Piano" am Freitag, den 8. Juli 2016, 19:30 Uhr seinen neuen Gedichtband „Mein Würzburg" im Siebold-Museum.

(entfällt wegen Krankheit)

Bonbaie: Shomyo-Gesang buddhistischer Mönche Samstag, 11.06.2016, 18:00 Uhr

Bonbaie Shomyo Siebold-Museum 2016

Shomyo ist ein japanischer, ritueller Gesang von buddhistischen Mönchen.

Shomyo bedeutet wörtlich: “Stimme und Weisheit” und gilt, ähnlich wie der Gregorianische Choral für die europäische Musik, als eine wichtige Grundlage für die traditionelle japanische Musikkultur.

In Japan hat jeder buddhistischer Orden seinen eigenen Shomyo-Stil.

Das Ensemble “Bonbaie” gehört der Jodo-Shinshu („Schule des Reinen Landes”) an, die im 12. Jahrhundert gegründet wurde. Jodo-shu (deren größter Tempel der CHION-IN Tempel in Kyoto ist) hat ihren eigenen Chor für die Tempel-Zeremonien. Er setzt sich aus Mönchen verschiedener Regionen Japans zusammen.

2013 haben junge Mitglieder des Chors ein Ensemble gegründet, das sich “Bonbaie” nennt, was “Religiöse Gesangsgruppe” heißt.

Das Ensemble singt hauptsächlich bei wichtigen Zeremonien in großen Tempeln. Auftritte zu anderen Anlässen und an anderen Orten, wie z.B. bei einem öffentlichen Konzert zugunsten von Tsunami-Opfern, gehören jedoch auch zum Engagement des Ensembles.

Einige Mitglieder von Bonbaie nahmen an einer großen Shomyo-Performance in Kokuritsu Gekijo (Staatstheater Tokyo) teil. Es kamen auch internationale Auftritte hinzu, wie u.a. Einladungen von Tempeln in Hawai und Australien (2014). Und 2015 fanden Auftritte in St Petersburg statt, die eine große Resonanz erfahren haben und im russischen Fernsehen (NTV) ausgestrahlt wurden.

Die Anzahl der Mönche im Ensemble variiert. In Würzburg werden 6 Mönche auftreten.

Bogen-Ausstellung johannes Haubner Siebold-Museum 2016

Zur Vernissage der Sonderausstellung "Die Macht des Bogens" am 29.04.2016 um 17:00 Uhr laden wir Sie herzlich ein.

Begleitend zur Ausstellungseröffnung hält Herr Matthias Obereisenbuchner, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut aus München, einen Vortrag mit dem Thema "Eugen Herrigel und das europäische Bild vom japanischen Bogenschießen - Gedanken zu kulturgeschichtlichen Einflüssen" und Frau Dr. Jutta Zinnheimer-Dreikorn, die Vorsitzende des Würzburger Kyudovereins Main-Dojo, vermittelt einen kurzen praktischen Eindruck vom heutigen japanischen Bogenschießen.

verlängert bis zum 14.08.2016

Comedy-Lounge im Siebold-Museum

Donnerstag, 28.04.2016 19:30

Comedy Lounge Siebold-Museum 2016

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Ein Lenau - Abend

"Nur Ewiges darf mich beherrschen"

Samstag, 23.04.2016 17:30 Siebold-Museum

 

- Lenau-Abend Siebold-Museum 2016

Sachiko Omae Liederabend Chieko Rotermund Vernissage Siebold-Museum

Chieko Rotermund entdeckt in zarter Transparenz - ausgebreitet in mehreren, aufeinander folgenden Lagen - die sinnlich wahrnehmbare Welt ihrer Bilder. Stille, abgestufte Farbtöne antworten oft einer verschwenderischen Pracht von Blüten, tief eingetaucht in die umgebende Natur. Struktur-Linien, kaum sichtbar, stützen und verfolgen, unaufdringlich, fließend runde Formen. Aus den Werken der Malerin tritt uns eine mild-leuchtende Strahlung entgegen, die Neugier des Betrachters weckt, ohne sich ihm je ganz offenbaren zu wollen.

Die Sopranistin Sachiko ÔMAE studierte Gesang mit Master Abschluss an der Kunst- und Musikhochschule Kyôto. Sie ist Preisträgerin im Musik-Concours Japan-Frankreich 1981. Nach weiterem Gesangsstudium in Frankfurt und München gibt sie Konzerte in Europa und Japan und ist aktiv in Gesangsunterricht sowie Chorleitung. Gegenwärtig hält sie Vorlesungen und unterrichtet Deutsche Lieder an der Universität Toyama (Japan). Die Begleitung erfolgt durch die Pianistin Manami MATSUURA.
Das Konzertprogramm beinhaltet einen Querschnitt durch das umfangreiche japanische Liedgut.
Im Anschluss an das Konzert findet die Vernissage zur Ausstellung "Resonanz - Traum und Wirklichkeit" - Aquarelle von Chieko Rotermund statt.

Freitag, 01.04. 2016, 15:00 Uhr

Bambuswald und Birnenheld Japanische Märchen erzählt von Heidi Andriessen (Mitglied im Erzählkreis Unterfranken)

Heidi Andriessen Siebold-Museum 2016

Comedy-Lounge im Siebold-Museum

Donnerstag, 31.03.2016 19:30

Comedy Lounge Siebold-Museum 2016

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Autorenlesung mit Rita Menge

Samstag, 12.03.2016 19:30 Uhr

Siebold-Museum

Rita Menge Cool Japan Uncool Königshausen&Neumann Siebold-Museum 2016

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Main-Post 08.03.2016

Dankesbrief Fujinosono 2016

Duo Impressia - Walzer, Tango, Filmmusik

Sonntag, 06.03.2016 16:30 Uhr

Siebold-Museum

Duo Impressia Siebold-Museum 2016

Das Duo Impressia lädt erneut zu einem Konzert ein! Die beiden Künstlerinnen Tatiana Cotelnic aus Regensburg (Violine) und Marina Müller aus Würzburg (Piano) spielen anspruchsvolle Musik, die begeistert und mitreißt. Der Bogen spannt sich von ausgewählten klassischen Leckerbissen bis zu bekannten modernen Melodien. Das Programm umfasst Musik von Astor Piazzolla, Ennio Morricone bis Edvard Grieg u. a. Lassen Sie sich überraschen. Der unverwechselbare Stil des Duo Impressia mit einer Mischung aus Präzision und Emotion, Tiefe und spielerischer Leichtigkeit verspricht ein unvergeßliches Musikerlebnis.

www.duo-impressia.de
https://www.facebook.com/duopimpressia

Comedy-Lounge im Siebold-Museum

Donnerstag, 25.02.2016 19:30

Comedy Lounge Siebold-Museum 2016

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Klavierkonzert mit Thomas Scheytt

Samstag, 20.02.2016 20:00 Uhr

Siebold-Museum

Thomas Scheytt by Felix Groteloh Siebold-Museum 2016

Für mehr Infos pdf zum Download unter diesem Link

Takeshi Yagi ist neuer japanischer Botschafter in Berlin

Takeshi Yagi Botschaft Japan

Seit 03.02.2016 ist der neue japanische Botschafter Takeshi YAGI im Amt. Unter den Links
 
 
sind sein Grußwort und sein Lebenslauf zu finden.
Wir hoffen, auch diesen diplomatischen Vertreter Japans möglichst bald in Würzburg
begrüßen zu können.

Klavierkonzert mit Andreas Loh

Samstag, 30.01.2016 20:00 Uhr

Siebold-Museum

Andreas Loh Siebold-Museum 2016

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Comedy-Lounge im Siebold-Museum

Donnerstag, 28.01.2016 19:30

Comedy Lounge Siebold-Museum 2016

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Deutsch-Japanischer Konzertabend im Siebold-Museum

Freitag, 4.12.2015 19:00 Uhr

Siebold-Museum

Nagomi Ensemble Siebold-Museum Würzburg 2015

Im Rahmen der Reihe "Musik International" präsentiert die Siebold-Gesellschaft am Freitag, den 04. Dezember um 19.00 Uhr im Siebold-Museum erstmals das japanische Ensemble NAGOMI. Das Programm ist bunt gemischt und reicht von alten japanischen Liedern über Stücke von Liszt und Puccini bis hin zu Werken moderner, vorwiegend japanischer Komponisten. Mit Gesang, Querflöte, Piano und "singender Säge" interpretieren die fünf Musikerinnen aus der Würzburger Partnerstadt Otsu die europäischen und japanischen Kompositionen in besonderer Weise. Gönnen Sie sich in der Vorweihnachtszeit diesen musikalischen Leckerbissen.

Programmheft als PDF zum Download

Dankschreiben

Siebold-Gesellschaft Gemeindebücherei Waldbüttelbrunn

”Ararat – Eine Berggeschichte”. Autorenlesung mit Dr. Sebastian Fickert.

Donnerstag, 12.11.2015 19:30 Uhr

Siebold-Museum

Sebastian Fickert Ararat Sieboldmuseum 2015

 Feuriger Berg, Schmerzensberg, Mutter der Erde die Bezeichnungen für den Ararat sind so unterschiedlich wie die Legenden, die sich um ihn ranken, oder die Perspektiven und Wahrheiten der Menschen, die in seinem Umkreis leben. Über Istanbul und Van reist Sebastian Fickert nach Dogubayazit, dem Ausgangspunkt für Expeditionen auf den Fünftausender. Gemeinsam mit einem Armenier und zwei Österreichern macht er sich auf, den Berg zu besteigen, auf dem die Arche gelandet sein soll. Diese findet er nicht. Dafür aber kurdische Hirten, gläubige Armenier, belastbare Pferde, höhenkranke Bergsteiger und Türken, die sich für vieles mehr begeistern können als für den höchsten Berg ihres Landes.

 

Die Main-Post schreibt über das Buch:

 „Ein interessantes und spannendes Buch über eine abenteuerliche Reise in den östlichsten Winkel der Türkei“.

Klavierkonzert der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft

Mittwoch, 28.10.2015 19:00 Uhr            Siebold-Museum

Die Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft veranstaltet am Mittwoch den 28. Oktober um 19:00 Uhr ein Klavierkonzert im Siebold-Museum.

Die Pianistin Frau An Shuai spielt klassische chinesische Kompositionen in einer Bearbeitung für Klavier, wie „Silver Clouds Chasing The Moon", "Autumn Moon on Calm Lake", "Liu Yang River" und andere Kompositionen. Auch wenn im Oktober viele Veranstaltungen stattfinden, die GDCF und die Siebold-Gesellschaft freuen sich auf Ihr Kommen.

Lesung: "Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da"
Sonntag, 25.10.2015 14:00 Uhr
Siebold-Museum

Lesung Shigemi Ideguchi Siebold-Museum Würzburg

70 Jahre Kriegsende bedeutet auch 70. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki. Wir erinnern mit dem erstmals aus dem Japanischen übersetzten Augenzeugenbericht „Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da" von Shigemi IDEGUCHI an das Ereignis.

Shigemi IDEGUCHI hat den Atombombenabwurf am 6. August 1945 auf Hiroshima aus nur 500 Metern Entfernung erlebt und überlebt. Er hielt seine Erinnerungen in einem Tagebuch fest. Der Autor schildert nicht nur die Zerstörung von Gebäuden und Natur, sondern auch die Auswirkungen der atomaren Verstrahlung auf Körper und Seelen der Opfer. Anlässlich des 70. Jahrestages des Bombenabwurfs haben die Enkelin des Autors Rima Ideguchi und ihr Ehemann Fabian Liedtke das Buch ins Deutsche übertragen. Angesichts der zähen Verhandlungen über die Eingrenzung der Verbreitung von Atomwaffen hat dieses Buch nach wie vor nichts an Aktualität verloren. Die beiden Übersetzer werden ab 14:00 Uhr das Buch in einer Lesung vorstellen.

Gedenkkonzert der Chorgruppe Himawari aus Nagasaki

Sonntag, 25.10.2015 17:00 Uhr Siebold-Museum

Himawari Nagasaki Bild:Tagesschau.de

Alle 34 Mitglieder des Chores (heute im Alter zwischen 74 und 90 Jahren) waren am 9.8.1945 direkt oder indirekt der radioaktiven Strahlung in Nagasaki ausgesetzt. Jährlich tritt der Chor zur Friedensgedenkveranstaltung in Nagasaki auf.

Das Konzert findet unter der speziellen Schirmherrschaft der Bürgermeister von Nagasaki ( Herr Taue) und Würzburg (Herr Schuchardt) statt.

Im Anschluss an das Konzert findet ein Empfang im Untergeschoß statt, zu dem die Zuhörer herzlich eingeladen sind.

30 Jahre Siebold-Gesellschaft 1985 – 2015

20 Jahre Siebold-Museum 1995 – 2015

Jubiläumszusammenfassung als PDF zum download

Jubiläumsveranstaltungen Freitag 9. Oktober und Sonntag 11. Oktober 2015

Die Siebold-Gesellschaft feiert in diesem Jahr ein Doppeljubiläum: die Gesellschaft besteht seit dreißig Jahren, und das Museum wird seit nunmehr zwanzig Jahre von der Siebold-Gesellschaft betrieben. Daher wird im Oktober am Wochenende 9. bis 11. Oktober 2015 gefeiert. Am Freitag den 9. Oktober findet im Ratssaal der Stadt Würzburg die offizielle Feierstunde ab 11:00 Uhr statt.

Den Festvortrag wir Prof. Pantzer halten.

Herr Pantzer, Ehrenpräsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bonn und von 1988 bis 2008 Professor für Japanologie an der Universität Bonn, hat besonders über die deutsch-japanischen Beziehungen geforscht.

 

Am Sonntag den 11. Oktober wird ein Familientag im Museum in der Zeit von 10:00 bis 20:00 Uhr ein ideales Ausflugsziel abgeben. Auf dem Tagesprogramm stehen verschiedene Veranstaltungen im ganzen Haus, die Ihnen eine Einblick in die vielfältigen Aspekte der japanischen Kultur geben. Sie können sich auf einen bunten Tag mit Angeboten für Erwachsene und Kinder freuen.

Wir erwarten Cosplayer, Musiker und Trommler, kulinarische Angebote wie Kuchen, Tee und japanische Speisen (kein Sushi!), Lesungen, Ikebana und Origami, sowie Schminken und Kamaboko (das kennen Sie nicht? Dann sollten Sie kommen!).

Seien Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde zu beiden Tagen herzlich willkommen, ein genaues Programm geht Ihnen noch gesondert zu.

Suiseki Ausstellung 2015

Duo Burstein & Legnani im Siebold-Museum

Duo Bustein Legnani Siebold Museum 2015

Am Sonntag, 30. August 2015, 11 Uhr sind Ariana Burstein (Cello) & Roberto Legnani (Gitarre) in Würzburg im Siebold-Museum, Frankfurter Straße 87, zu Gast. Eintrittskarten gibt es an der Konzertkasse ab 10.30 Uhr. Weitere Informationen und Ticketreservierung: www.tourneebuero-cunningham.com und Tel. 07852-93 30 34.

 Ariana Burstein & Roberto Legnani präsentieren mit ihrem neuen Konzertprogramm eine faszinierende Vielfalt aus Klassik und Weltmusik: leidenschaftliche Melodien, pulsierende Tänze und Rhythmen aus Spanien sowie keltisch geprägte Eigenkompositionen. Alte Stilelemente erklingen in einem neuen kunstvollen Gewand: Musik aus dem maurischen Mittelalter, hinführend ins 21. Jahrhundert. Mit ihren fließenden Grenzen zwischen abendländischer, orientalischer und jüdischer Kultur geht die musikalische Reise auch in die präkolumbische Zeit nach Lateinamerika, dem Kontinent der beschwingten Rhythmen.

 Zur Aufführung kommen Meisterwerke u. a. von Gaspar Sanz, Enrique Granados, Agustín Barrios und Isaac Albéniz. Weitere Programmhöhepunkte bilden die „Tango-Nächte in Buenos Aires“ sowie andalusische Musik „En memoria de Paco de Lucía“. Im harmonischen Dialog mit den Kulturen verschmelzen die verschiedenen Epochen und Genres und führen das Publikum in eine magische Welt der Klänge und Rhythmen. Die Arrangements von Ariana Burstein & Roberto Legnani verheißen stets ein Konzerterlebnis der besonderen Art.

Weitere Informationen:

www.tourneebuero-cunningham.com 

 Öffentlichkeit:

Tournee- und Pressebüro Cunningham

Bolzhurststraße 54, 77731 Willstätt

Nagasaki Gedenkfeier 2015

"70 Jahre Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki" - Ausstellung im Würzburger Rathaus eröffnet

 Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake war eindringlich bei der Eröffnung der Ausstellung „70 Jahre Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki“ im Würzburger Rathaus: „Die verantwortlichen Politiker weltweit müssen erkennen, dass Städte keine Zielscheiben sind. Städte sind Orte, in denen Menschen leben. Es ist höchste Zeit, dass die Bedrohung durch Atomwaffen ein für alle Mal aufhört.“ Obwohl sich im Jahr 2009 der Weltsicherheitsrat einstimmig für eine vollständige nukleare Abrüstung ausgesprochen hat, ist die Welt immer noch weit davon entfernt, atomwaffenfrei zu sein. Aktuell planen alle Atomwaffenstaaten sogar die Modernisierung ihrer nuklearen Arsenale. Die Gefahr eines atomaren Schlages scheint eher zu- als abzunehmen. Die brutalen Folgen eines Atomwaffeneinsatzes zeigt die derzeitige Ausstellung im Foyer des Ratssaales im Würzburger Rathaus. 

 „Es ist wichtig, die Erinnerung wachzuhalten, welches unermessliche Leid der bisher einzige Atomwaffeneinsatz im August 1945 über unzählige Menschen in Hiroshima und Nagasaki gebracht hat“, mahnte die Bürgermeisterin. Auf „sehr beeindruckende Weise“ zeige die Ausstellung „70 Jahre Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki“ die schrecklichen Folgen. Marion Schäfer-Blake eröffnete die Ausstellung im Foyer des Ratssaales im Rathaus Würzburg – während Oberbürgermeister Christian Schuchardt gemeinsam mit einer Delegation nach Japan reiste. Diese Reise führte die Würzburger neben Tokio und Otsu auch zu einer Kranzniederlegung beim Atombomben-Museum in die befreundeten Stadt Nagasaki – in Gedenken an die furchtbaren Ereignisse im August 1945. 

 Konzipiert hat die Ausstellung im Würzburger Rathaus das internationale Städtenetzwerke „Mayors for Peace“ zum 70. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki. Ziel ist es, „die Wahrheit über die Zerstörungen durch die Atombomben zu verdeutlichen. Kernwaffen bedrohen die Existenz der Menschheit“, so ist auf einer Tafel zu lesen. 

Die Ausstellung ist im Foyer des Ratssaales, 1. Stock des Rathauses, zu sehen bis Freitag, 11. September, Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr und Freitag 8 bis 14 Uhr."
                                                                                                                                                                   70 Jahre Atombombenabwurf Hiroshima Nagasaki
v.li. Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake, Waltraud Klein-Langner von der Siebold-Gesellschaft und der Vorstandsvorsitzende der Siebold-Gesellschaft, Udo Beireis, sind auch heute noch betroffen von den Folgen des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki.
Foto: Claudia Penning-Lother

Suiseki-Siebold-Museum 2015 Zur Ausstellungseröffnung am 20.06.2015 um 17:00 Uhr möchten wir Sie herzlich einladen.

Jubiläum in Leiden: 10 Jahre Siebold-Huis

Unser Partnermuseum in Leiden, das Siebold-Huis, feiert in diesem Jahr am    13. Juni mit einem Festakt das zehnjährige Bestehen. Eine Delegation des Vorstandes gratulierte den Kollegen und lud zum zum Gegenbesuch zu den Feierlichkeiten in Würzburg ein, denn auch unser Museum wird einen runden Geburtstag zum zwanzigjährigen Bestehen in diesem Jahr begehen. Sobald das Programm feststeht, werden wir uns freuen, Sie zu unterrichten.

10 Jahre Siebold-Huis LeidenNeben den Vorstandsmitgliedern Udo Beireis (Vorsitzender) und Wolfgang Klein-Langner (Siebold-Wissenschaftsstiftung) die Herren Martien van Oijen und Gerard Thijsse vom Naturkundlichen Museum "Naturalis" in Leiden

10 Jahre SieboldHuis Leiden Mainpost

Japanische Teezeremonie im Meditationsgarten Benediktushof Holzkirchen

Unser Mitglied Barbara Lohoff führt in Kooperation mit dem Benediktushof Holzkirchen in die Geheimnisse der japanischen Teezeremonie ein. Diese Veranstaltung findet im Teehaus des japanischen Gartens im Benediktushof in Holzkirchen statt.

Die Übungen des Teeweges schenken eine unvergleichliche Stille und inneren Frieden, unterstützt durch die Ruhe und Ästhetik des Meditationsgartens ein authentisches Erlebnis! Der japanische Teeweg ist eine Zen-Kunst, in der sich Gast und Gastgeber in Achtsamkeit begegnen und Körper und Geist zur Ruhe kommen. Geplant ist eine Dauer von einer Stunde.

Für 9 Euro erhält der Gast eine Schale hochwertigen schaumigen Matcha-Tee und eine typisch japanische Süßigkeit.

Als Ergänzung bietet das Café-Restaurant Troand am Benediktushof an passende vegetarisch-vegane Genüsse.

Jeweils einmal im Monat und zwar am 21.6., 26.7., 30.8. und 20.9.2015 findet das Angebot statt.

Konzert Shoko Fukai und Emika Ninomiya

18.06.2015 19:00 Siebold-MuseumShoko Fukai Emika Ninomiya Siebold - Museum 2015

                                                                                                                    Nachdem Frau FUKAI im letzten Jahr im September ein bewegendes Konzert in Trioformation gegeben hat, wird sie am Donnerstag den 18. Juni 2015 unter dem Werktitel „Vier Hände" zusammen mit Frau Emika NINOMIYA klassische Musik vorstellen, wobei die Künstlerinnen am neu erworbenen Feurich-Flügel des Siebold-Museums spielen werden. Das Programm umfaßt Werke von Schubert, Ravel und Grieg.

Beginn ist 19:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro und ist für die weitere Unterstützung des Kinderheimes Fuchinosono in Ichinoseki gedacht, welches von der Siebold-Gesellschaft seit der Katastrophe 2011 beim Wiederaufbau unterstützt wird.

Über die Karten vom Japanischen Reiche von Philipp Franz von Siebold in Weimar

Powerpoint-Vortrag von Prof. Aeka Ishihara

03.06.2015 19:30 Siebold-Museum

Vortrag Aeka Ishihara Siebold-Museum 2015

Philipp Franz von Siebold (1796-1866), der wegen des Besitzes geheimer japanischer Karten der Spionage beschuldigt („Siebold-Affäre") und 1830 aus Japan verwiesen wurde, veröffentlichte ab 1836 sein Hauptwerk Nippon. Dieses enthält zwar bereits Land- und Seekarten, aber aus politischer Rücksicht auf seine japanischen Kollegen gab er die meisten Karten erst nach 1851 heraus. Gesondert publizierte Siebold jedoch bereits 1840 eine Karte vom Japanischen Reiche nach Originalkarten und astronomischen Beobachtungen der Japaner. Obwohl diese Karte sehr selten ist und kaum eine Bibliothek in Deutschland ein Exemplar besitzt, befinden sich in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar sogar zwei dieser Karten.

Bei ihrer (jetzt noch fortzusetzenden) Herkunfts- und Ursachenforschung stieß die Siebold-Preisträgerin der Bundesrepublik Deutschland auf weitere interessante Fakten, z. B. die Existenz der privaten Militärbibliothek des Weimarer Herzogs Carl August (1757-1828) sowie das große Interesse an Japan von dessen Enkel Großherzog Carl Alexander (1818-1901), der mit dem ältesten Sohn Siebolds, Alexander (1846-1911), eng befreundet war. Jener wollte relativ früh japanische Stipendiaten unterstützen und bemühte sich später auch um die diplomatischen Verhältnisse zwischen Holland und Japan. Hier beabsichtigt die Referentin, weitere Untersuchungen über die bemerkenswerte Affinität zwischen dem Großherzogtum und Japan anzustellen.

Der Vortrag findet am Mittwoch, den 3. Juni 2015 ab 19:30 Uhr statt.

Japanische Musiker beim Würzburger Mozartfest

In diesem Jahr ist beim Mozartfest Würzburg zum ersten Mal ein japanisches Orchester zu Gast und der bekannte japanische Komponist Toshio Hosokawa wird einige Programmpunkte prägen.

Am 4. Juni spannt das Kansai Philharmonic Orchestra in seinem Programm die Brücke zwischen asiatischer und europäischer Kunstmusik – unter anderem mit Hosokawas Werk „Lotus under the moonlight". Ein weiteres Werk von Toshio Hosokawa erklingt am 11. Juni in der Neubaukirche: Bei diesem Konzert wird der Monteverdichor Würzburg und die Akademie für Alte Musik Berlin Hosokawas „Drei Engel-Lieder" zwischen den Sätzen von Mozarts Requiem integrieren. Beim MozartLabor im Exerzitienhaus Himmelspforten wird der Komponist in einem Podium zum Thema „Trauer in der Musik Mozarts – Trauer in der japanischen Kunst" zu erleben sein, sowie in offenen Proben, in denen er mit jungen Kammermusik-Stipendiaten sein Stück „Stunden-Blumen" einstudiert.

„Vielleicht höre ich Musik von Mozart ganz anders als europäische Komponisten, weil ich aus einer ganz anderen musikalischen Tradition komme. Trotzdem ist die Musik von Mozart, sein spezifischer Klang für mich sehr schön. Vielleicht die schönste europäische Musik überhaupt. Besonders liebe ich seine traurige Musik, wie sein Klarinettenkonzert. Seine Trauer ist sehr transparent. In unserer japanischen Ästhetik gibt es ein Wort "Monono Aware". Es bedeutet so etwas wie "das Herzzerreißende der Dinge". Es bezeichnet jenes Gefühl von Traurigkeit, das der Vergänglichkeit der Dinge nachhängt und sich doch damit abfindet. Wenn ich Musik von Mozart höre, fühle ich dieses "Monono Aware". Musik klingt nicht lange. Klänge sind vergänglich. Deswegen sind die Klänge so schön."

Toshio Hosokawa

Alle Veranstaltungen mit japanischen Künstlern beim Mozartfest 2015 sowie die Möglichkeit zur Ticket-Bestellung finden Sie unter http://bit.ly/mfjap

Sonderausstellung Mutsuo HIRANO

21. März bis zum 14. Juni 2015

Nachdem die Renovierungsarbeiten an den Fenstern im 1. Obergeschoss des Siebold-Palais so gut wie abgeschlossen sind, kann jetzt wieder eine neue Sonderausstellung gezeigt werden. Wir haben dafür Mutsuo HIRANO gewinnen können, der erstmals seine Skulpturen, Plastiken, Objekte und Zeichnungen bei uns präsentieren wird. Mutsuo HIRANO verbindet seine japanische Herkunft mit europäischer Interpretation der eigenen Lebenssuche. Wie in allen Momenten seiner Kunst ist das Thema die Transformation der privaten Botschaft in eine Allgemeingültigkeit. Zur Ausstellung erscheint zum Sonderpreis exklusiv die Edition "Gefäß der Erinnerung“.

M. Hirano Siebold-Museum 2015

Die Vernissage findet am Samstag, den 21. März um 16:00 Uhr im Siebold-Museum statt. Die Ausstellung ist für die Dauer vom 21. März bis zum 14. Juni 2015 vorgesehen.

Mutsuo HIRANO Siebold-Museum 2015

Zur Vernissage und zum Besuch der Ausstellung sind – wie immer - Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

Japan trifft Europa

Ein musikalischer Abend mitjapanischen & europäischen Klassikern

Samstag, den 21. März 2015 um 19:00 Uhr

Ensemble Bell'arte Siebold-Museum 2015

Karten: 13€ im Vorverkauf, 15€ an der Abendkasse

Einladung zum Seminar „ Cha no Yu" Japanische Teezeremonie in Edosenke-Art

Samstag 21.03.2015

Liebe Japan – Interessenten,ich habe noch 2 Plätze frei in meinem Seminar im Teehaus des Siebold-Museums am Samstag, 21.03.2015 von 14.00 – 18.00 Uhr. Sie können in der Stille üben, mit sich und anderen in Berührung zu kommen, indem Sie die herzlichen Manieren und sorgfältigen Handhabungen als Gast üben. Außerdem können Sie frischen Matcha und feine Süßigkeiten aus Japan genießen.Voraussetzung: Sie können 30 Min. im Seiza ( sog. Fersensitz ) mit einem Meditationskissen ruhig sitzen bleiben.

Anmeldung bitte bei mir per E-Mail : Akiko-Nojiri@t-online.de

Ort : Teehaus im Siebold-Museum Tel. 0931/413541

Teilnahme : 40 Euro ( Inkl. Materialkosten und Miete )

Bitte mitbringen : Ein Meditationskissen ( wenn vorhanden ), ein Paar weiße Socken. Eine Bekleidung in ruhigen ausgeglichenen Farben ist erwünscht. Enge Hosen sind für den Seiza ( Fersensitz ) nicht geeignet, lange lackierte Fingernägel sind nicht zu empfehlen, da diese die Atmosphäre des Cha no Yu und das empfindliche Teegeschirr beschädigen.

Mit freundlichen Grüßen Akiko Nojiri Burgstallstr. 17A 90587 Obermichelbach   Tel. 0911/7873959

BankverbindungTargobankIhn: Akiko Nojiri

IBAN: DE56 3002 0900 1706 5820 500

Academia Sieboldiana - Wie eine Ärztedynastie die Würzburger Medizin revolutionierte

Vortrag von Dr. Mettenleiter, 20.3.2015, 19:00 Uhr

Andreas Mettenleiter Siebold- Vortrag März 2015

Unser Vorstandsmitglied Dr. Andreas Mettenleiter bietet als VHS-Veranstaltung unter der Nummer 13050sg im Siebold-Museum einen Vortrag zum Thema „Academia Sieboldiana“ an.Als der Militärchirurg Carl Caspar Siebold 1760 ans Würzburger Juliusspital kam, rangierte die dort ansässige medizinische Fakultät der Würzburger Universität bestenfalls auf Provinzniveau. Mit tatkräftiger Hilfe des Fürstbischofs und Siebold Söhnen, die alle drei Universitätskliniken "übernahmen", gelang es, Würzburg zu einem attraktiven Zentrum der Medizinerausbildung in Süddeutschland zu machen. Der Vortrag schildert die Entwicklung des damals hochmodernen "Universitätsklinikums" und gibt spannende Einblicke in den medizinischen Alltag der Zeit zwischen  1760 und 1820. Die Kursgebühr von 10 Euro beinhaltet den Eintritt in das Museum.

Mode-Event – für die „kleine" Frau 

Samstag 31.01.2015

Nicht nur Japanerinnen, die sich für längere Zeit in Deutschland aufhalten, sind auf der Suche nach einem „passenden" Label mit einer Mode, die diskret, charmant und immer elegant ist. Auch kleine und zarte Frauen zwischen 150 und 165 cm wollen eine Chance, passformoptimierte Schnitt-Silhouetten zu finden, die diese Frauen größer wirken lassen. Speziell dafür entwickelte Schnitte perfektionieren die Proportionen dieser Kurzgrößen, verbunden mit vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten.Lassen Sie sich am Samstag, den 31. Januar um 11 Uhr im Würzburger Siebold-Palais, Frankfurter Str. 87, bei einem Gläschen Sekt von einer wundervollen Kollektion begeistern und finden Sie Ihre feminin-zeitlose Lieblingsmode. Bringen Sie Ihre Freundinnen und Bekannten mit. Wir freuen uns, Sie vor Ort begrüßen zu dürfen.

Mode Sabine Reich

Bitte melden Sie sich unter info@sabine-reich.de oder direkt im Museum unter Tel: 0931 - 41 35 41 an.

"Japanische Impressionen" eine Sonderausstellung zum 90. Geburtstag          des Malers Curd Lessig

08.12.2014 - 01.02.2015

Curd Lessig Japanische Impressionen Siebold Museum

Anlässlich des 90. Geburtstages (22.11.) des bekannten Würzburger Malers und Zeichners Curd Lessig zeigen wir neben unserer laufenden Sonderausstellung bis einschließlich Samstag, 3. Januar 2015 eine Auswahl seiner „Japanischen Impressionen“, die er großzügigerweise vor Jahren dem Siebold-Museum vermacht hat. Wir sind stolz – ergänzend zu den bisherigen Jubiläumsausstellungen an anderen Orten – erneut diese etwas weniger bekannten Werke präsentieren zu dürfen. Die Eröffnung wird am Montag, den 08.12. um 18.30 Uhr stattfinden. Auch hier würden wir uns über rege Teilnahme freuen.

Lesung Hartmut O. Rotermund

"Die Liebe der Prinzessin Lapislazuli"

Freitag 28.11.2014

Prinzessin Lapislazuli Rotermund Ergon Verlag

Am Freitag, den 28.11.2014 wird im Siebold-Museum, Frankfurter Straße 87 um 18.30 Uhr ein weiteres neues Werk des Japanologen Prof. em.  Dr. Hartmut O. Rotermund - diesmal aus dem Ergon-Verlag Würzburg - vorgestellt. Die Schauspielerin Brigitte Miebach-Schrader liest in Anwesenheit des Autors einzelne Erzählungen aus dem Büchlein "Die Liebe der Prinzessin Lapislazuli - und andere Legenden und Märchen aus Japan".

Zu den mündlich überlieferten Kulturgütern Japans zählen neben umfangreichem Liedgut, Sprichwörtern oder Rätseln, auch die mit den „Legenden“ unter dem weiten Sammelbegriff „Erzählungen aus alter Zeit“ zusammen gefassten „Märchen“. Die vorliegenden Kurzgeschichten haben das Ziel, dem interessierten Leser einen kleinen Eindruck von der Welt dieser „Volkserzählungen“ Japans zu vermitteln. Sowohl die verwendeten „Legenden“  wie auch die Märchen, stehen beispielhaft für die Vielfalt und Tiefe eines Schatzes an Tradition und Volksbrauchtum.

Freunde japanischer Literatur, aber auch andere Interessenten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei

Lesung von H. O. Rotermund 13.11.2014

Lesung H. O. Rotermund Sand und Steine 2014

Vorträge zur laufenden Sonderausstellung:

Sonderausstellung 1.Weltkrieg Siebold-Museum

Ausstellungsbegleitender 5. Vortrag

Sonntag, 26. Oktober 2014, 17.30 Uhr, Siebold-Museum, Frankfurter Str. 87, 97082 Würzburg

„Wir waren dem Wahnsinn nah“ - aus den Tagebuchaufzeichnungen eines deutschen Offiziers über das Leben als japanischer Kriegsgefangener.

Christian Bormann, Universität Bonn

 Mit der Kapitulation der deutschen Musterkolonie Kiautschou im November 1914 gingen  mehr als 4600 Soldaten, die für den deutschen Traum vom „Platz an der Sonne“ gekämpft hatten, in die japanische Internierung. Unter diesen Kriegsgefangenen befand sich auch der Kommandeur des deutschen Ostasiatischen Marine Detachements Paul Kuhlo (1866-1943), der maßgeblich in die Kämpfe um das deutsche Pachtgebiet ab September 1914 involviert war.

 Nach verschiedenen Kommandos und ersten Erfahrungen in China als Adjutant und Dolmetscheroffizier in der Ostasiatischen Besatzungsbrigade bzw. im Ostasiatischen Detachement (1905-1908) wurde der spätere Oberst Paul Kuhlo 1912 erneut nach China versetzt. Dort befehligte er als Kommandeur das Ostasiatische Marine Detachement, erlebte die Kämpfe um das deutsche Pachtgebiet und wurde nach der anschließenden Kapitulation des Gouverneurs Meyer-Waldeck im November 1914 als japanischer Kriegsgefangener zunächst im Tempellager Hongan-ji in Tôkyô-Asakusa und ab September 1915 in Narashino interniert.

 Während seiner Zeit als Kriegsgefangener verfasste Kuhlo mehrere Briefe an seine Familie und schrieb auch ein Tagebuch, welches heute Aufschluss über das Leben der Internierten in diesen beiden japanischen Kriegsgefangenenlagern gibt. In diesen unveröffentlichten Niederschriften beschreibt Kuhlo die alltäglichen Probleme, Sorgen und Nöte seiner Mitgefangenen, die Tücken des Alltags und den Versuch, sich der monotonen Eintönigkeit durch verschiedene Aktivitäten zu entziehen. Denn neben dem allgemeinen Gefühl von Hilflosigkeit und Heimweh war die „Stacheldrahtkrankheit“ das größte Problem der Gefangenen. Linderung versprachen sogenannte „Liebesgaben“, mit denen die Soldaten von verschiedenen Seiten unterstützt wurden, um ihnen das Leben als Kriegsgefangene zu erleichtern.

 Besonders das in der Literatur zumeist positiv dargestellte Kriegsgefangenenlager Bandô vermittelt das Bild einer erträglichen Gefangenschaft und verleitet zu einer Pauschalisierung der allgemeinen Situation der Kriegsgefangenen in allen anderen japanischen Lagern. Am Beispiel der Vita des Lagerältesten Oberst Kuhlo und seiner Erlebnisse soll daher der Vortrag einen Überblick über das Leben in den Lagern in Tôkyô-Asakusa und Narashino vermitteln und dabei aufzeigen, unter welchen schwierigen Bedingungen die Internierten lebten und wie sie sich mit ihrer Situation zu arrangieren versuchten.

Ausstellungsbegleitender 4. Vortrag

Samstag, 25. Oktober 2014, 17.00 Uhr, Siebold-Museum, Frankfurter Str. 87, 97082 Würzburg

Ein Weltkrieg als Hintergrundmusik? Der Erste Weltkrieg und Japan 1914-1918 (1922)

Dr. des. Jan Schmidt, Universität Bochum

 Was war der Erste Weltkrieg eigentlich für Japan? War er ein Krieg, der dort aus "relativer Entferntheit" erlebt wurde, wie es ein amerikanischer Historiker ausdrückte? Oder fand er dort gar überhaupt kein Interesse, weil es sich "um ein Feuer auf der anderen Seite des Flusses" handelte? In diesem Vortrag soll es um die japanische Kriegserfahrung gehen, die zwar in vielerlei Hinsicht eine eher indirekte, vor allem über Medien vermittelte, war, gleichzeitig aber auch dort weitreichende Auswirkungen hatte. Dies soll verbunden werden mit der politischen Geschichte Japans, insbesondere im Hinblick auf die Beziehungen zu den USA und China aber auch mit innen­politischen Veränderungen seit Ende der Meiji-Zeit. Es soll gezeigt werden, dass beides, die besondere Kriegserfahrung der japanischen Gesellschaft zwischen 1914 und 1918 (bzw. zwischen 1914 und 1922) sowie die innen- und außenpolitischen Entwicklungen in einem engen Zusammen­hang standen, und dass sich gerade aus diesem Wechselspiel eine Dynamik ergab, welche den Ersten Weltkrieg auch in der japanischen Geschichte zu einem äußerst wichtigen, wenngleich bis jetzt unterschätzten Einfluss werden ließ.

Siebold-Symposium 22 - 24 Oktober 2014

(8th Siebold Collections Working ConferenceSiebold Symposium 2014 Senckenberg-Museum Siebold-Museum

Senckenberg-Museum Frankfurt

Siebold-Museum Würzburg

unten finden sie das Programm zur Veranstaltung als Download

Poster (PDF)

Programmheft Titel  (PDF)

Programmheft  (PDF)

 Siebold Symposium 2014

Der Präsident der Siebold-Gesellschaft, Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin im Gespräch mit dem japanischen Gesandten Tatsuya MACHIDA. In der Mitte Dr. Andreas Mettenleiter, 2. Vorsitzender der Siebold-Gesellschaft.

Konzert Taishogoto, Siebold-Museum,

Samstag 27. September 2014, 19:00 Uhr

Die Musikgruppe „ATB Mangekyo" hat sich zum Ziel gesetzt, die Tradition zu bewahren aber gleichzeitig dem modernen Geist zu entsprechen. „ATB Mangekyo" wurde im Herbst 1996 im Rahmen der Kulturschule New Archaic in Amagasaki gegründet. „ATB" steht für Amagasaki-Taishogoto-Band, Mangekyo bedeutet „Kaleidoskop" und soll ausdrücken, daß die Gruppe sowohl traditionelles Repertoire pflegen will , als auch modernen Einflüssen offen ist.

Die Spielweise ist eine andere als man es bei einem Orchester gewohnt ist. Die Taishogoto ist ein Zupfinstrument, bei dem keine lang gezogene Töne erzeugen werden können. Es wird stets versucht, den Klängen Pracht zu verleihen und dem modernen Stil anzupassen: ein Kaleidoskop kann nie dasselbe Muster erzeugen, aber es glänzt immer. Die Gruppe ATB Mangekyo folgt diesem Beispiel nach; jeden Tag frisch und in neuer Pracht auf der Bühne.

Das Programm sieht folgende Titel vor: Ohayashi (ein traditionelles japanisches Ankündigungsmusik zum Beginn einer Veranstaltung), Ein Prosit der Gemütlichkeit, Oedo Nihonbashi (Die Brücke Nihonbashi in Edo, ein japanisches Volkslied), Fuji no Yama (Berg Fuji,ein japanisches Kinderlied), Sakura (Kirschblüte, ein japanisches Volkslied, entstanden in der 2. Hälfte des 19.Jahrhundert), Akatonbo (Rote Libelle, Komponist Kosaku Yamada), Loreley (Komponist F. Silcher), Kokyo wo hanaruruuta (Abschied von der Heimat, eine Variation des deutschen Volksliedes „Muss i denn"), Beat on Classic vom Vivaldi bis Tschaikowski, Blauer Himmel (Komponist J. Rixnor), Der 3. Mann(Komponist A. Karas,) Radetzkymarsch (Komponist J. Strauss (Vater))

Taishogoto-Workshop, Siebold-Museum, Samstag 27. September 2014, ab 15:00 Uhr

Taishogoto

„Taishogoto" ist eine Variante des traditionellem japanischem Zupfinstrument „Koto". Herr Morita Goro, ein Spieler des japanischen Zupfinstrumentes „Ichigen" (eine Art Laute mit einer Saite), lernte auf seiner Überseereise die Schreibmaschine und die Gitarre kennen. Angeregt von diesen Instrumenten modifizierte eine „Koto" und schuf so im ersten Jahr des Taisho (1912) ein neues Instrument. So wurde das Instrument „Taishogoto" genannt. Besucher des Siebold-Museums können ab 15:00 Uhr das Instrument Taishogoto kennenlernen bzw. selber versuchen, auf Taishogoto zu spielen. Frau Hashimoto wird leichte Musiknoten zum Spielen vorgeben und in die Handhabung dieses Instrumentes einweisen.

Kinder sind herzlich willkommen.

Konzert Möbius-Trio, Siebold-Museum,

23. September 2014, 19:00 Uhr

Das Möbius-Trio besteht aus den Mitgliedern Kei OBARA (Violincello), Shoko FUKAI (Pianoforte) und Maki FUKUMOTO (Violine).

Möbius Trio Tokyo 2014 Siebold-Museum

Als Programm ist geplant:Schumann, Klaviertrio Op.63 d-moll, Tschaikowsky, Klaviertrio Op.50 a-moll, "Dem Andenken eines großen Künstlers".

Der Eintritt an diesem Abend ist frei.

Vorträge zur laufenden Sonderausstellung:

Sonderausstellung 1.Weltkrieg Siebold-Museum

Ausstellungsbegleitender 1. Vortrag: Montag,    11. August, 17.00 Uhr im Siebold-Museum

'Worüber beklagt ihr euch eigentlich?' Deutsche Kriegsgefangene in Japan 1914-1920

von Dr. Sandra Barkhof (Universität Plymouth, Großbritannien)

Für den ersten ausstellungsbegleitenden Vortrag konnte Frau Dr. Sandra Barkhof (Universität Plymouth, Großbritannien) gewonnen werden. Dieser findet bereits am Montag, 11. August um 17.00 Uhr im Siebold-Museum statt.

Sandra Barkhofs Ausführungen beschäftigen sich mit der Frage, wie die deutschen Kriegsgefangenen den japanischen Sieg und die folgende Gefangenschaft in kulturell-rassistischer Weise verarbeitet haben. Haben sich die Kriegsgefangenen die in der Kolonialzeit typischen Anschauungen bezüglich rassischer Hierarchien zu Nutze gemacht, um ihrer neuen Situation einen Sinn zu geben und sich mit der Kriegsgefangenschaft zurecht zu finden?

Bislang hat sich die Forschung zum Ersten Weltkrieg, soweit sie sich mit Soldaten und Kriegsgefangenen beschäftigt, überwiegend auf die „westliche Front", sprich Europa, fokussiert.. Der Krieg in den deutschen Südseekolonien ist allerdings noch weitestgehend unerforscht, das gilt auch für die deutsche Kolonie in China und die deutschen Kriegsgefangenen in Japan. Ein besonderer Aspekt des Krieges in Tsingtau - und einmalig im Ersten Weltkrieg - ist die Rassendimension: Tsingtau (und einige kleinere deutsche Kolonien im Nordpazifik) wurde von einer ‚gelben Rasse' (Japan) besiegt, die bislang als ‚untergeordnet' im kolonialen Weltbild vieler Deutscher galt. Der Vortrag beschäftigt sich mit dieser Besonderheit des Krieges und geht der Frage nach wie sich der Krieg auf die deutschen Kriegsgefangenen und deren Auffassung des japanischen Feindes ausgewirkt hat.

Dr. Sandra Barkhof ist Dozentin an der Universität zu Plymouth in Großbritannien. Als Leiterin der Geschichtsabteilung unterrichtet sie moderne deutsche und japanische Geschichte. Von besonderem Interesse ihrer Forschung sind die deutschen Kriegs- und Zivilgefangenen in den deutschen Kolonien im Pazifischen Raum während des Ersten Weltkrieges.

 Sonderausstellung 1.Weltkrieg Siebold-Museum

Ausstellungsbegleitender 2. Vortrag: Mittwoch,  3.September, 17.00 Uhr im Siebold-Museum

"Die Versorgung des deutschen Ostasiengeschwaders aus den Etappen Tsingtau und Japan"

von Dr. Andreas Leipold, Universität Bayreuth

Im Rahmen der Sonderausstellung „Japans Rolle im 1. Weltkrieg“ im Siebold-Museum wird ergänzend zu diesem Thema eine informative Vortragsreihe geboten. Die nun zweite Veranstaltung - am Mittwoch, den 03. Sept. um 17.00 Uhr - befasst sich mit der Versorgung des deutschen Ostasiengeschwaders aus den Etappen Tsingtau und Japan.

Referent ist Dr. Andreas Leipold von der Universität Bayreuth. Seine Dissertationsschrift „Die deutsche Seekriegsführung im Pazifik in den Jahren 1914 und 1915“ publizierte er 2012. Er ist Mitglied in der Gesellschaft für Überseegeschichte sowie im Arbeitskreis Militärgeschichte e.V.

 Die deutsche Marine konnte außerhalb der Nord- und Ostsee weltweit nur auf einen einzigen Stützpunkt zurückgreifen: Tsingtau. Das deutsche Ostasiengeschwader war daher auf eine Versorgung aus diesem Stützpunkt und aus verschiedenen Etappen im Pazifik angewiesen.

 Der Vortrag wird sich auf die Versorgung des Geschwaders aus den Etappen Tsingtau und Japan (Tokio und Yokohama) konzentrieren. Beide Etappen unterschieden sich sehr voneinander. Tsingtau als deutsches Schutzgebiet, das dem Reichsmarineamt unterstellt war, verfügte über eine gute Infrastruktur mit einem großen Kohlelager. Auf beide konnte die deutsche Marine im Frieden problemlos zurückgreifen. Versorgungsgüter, die aus der Etappe Japan kommen sollten, mussten hingegen angekauft werden. Die deutsche Marine war daher im Frieden auf das Wohlwollen der japanischen Wirtschaft und der Politik angewiesen. Im Krieg gestalteten sich die Probleme schwieriger. Tsingtau konnte blockiert werden – Japan hingegen konnte sich unfreundlich verhalten und die Ausfahrt der Handelsschiffe behindern oder unterbinden.

 Konkret sollen die deutschen Planungen für die Versorgung aus beiden Etappen vor 1914 und die konkrete Durchführung der Versorgungsfahrten vorgestellt werden.

 Sonderausstellung 1.Weltkrieg Siebold-Museum

Ausstellungsbegleitender 3. Vortrag: Freitag, 19.September, 18.30 Uhr im Siebold-Museum

"Gefangen in Fernost – Der Würzburger Willi Köberlein"

Dr. Andreas Mettenleiter

 Sonderausstellung 1.Weltkrieg Siebold-Museum

Ausstellungsbegleitender 4. Vortrag: Samstag,   25. Oktober, 17.00 Uhr im Siebold-Museum

"Ein lehrreicher Krieg? Konsequenzen des Ersten Weltkriegs für Staat und Gesellschaft in Japan, 1914-1923"

Dr. Jan Schmidt, Universität Bochum

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Siebold Briefmarke Niederlande

Konzert des Gesangsstudios Wandsbek

Samstag, 26.7.2014, 19:00, Siebold-Museum

Etwa 4 Jahre nach ihrem letzten Konzertabend im Siebold-Museum kommen zwei japanischen Sängerinnen aus Hamburg, Naomi Inoue (Sopran) und Aya Takeda (Mezzosopran) zurück nach Würzburg mit einem neuen Programm, mitgestaltet von der japanischen Konzert-Pianistin Shoko Hayashizaki.

Gesangsstudio Wandsbek Siebold-Museum Würzburg 2014

Als „DuoPlusOne“ präsentieren sie im ersten Teil des Abends Geschichten aus „Tausendundeine Nacht“: Die Geschich­te basiert auf einer alten persischen Mär­chensammlung - Musik und Geschichten, in denen Frauen ihre Geheimnisse in französischen Kunstliedern oder in bekannten Chansons u.a. von Edith Piaf erzählen. Es ist außerdem ein weiterer Schwerpunkt des Gesangsduos, Schnittstellen zwischen den Kulturen ihrer Heimat und (Mittel-)Europa zu bilden – so erwartet das Publikum in der zweiten Hälfte zum Beispiel japanische Vierjahreszeiten mit stilvoll neugedichteten Versen in deutscher Sprache.

Smartphone-Junkies, Ahornspitzen und Planeten

Gegenwartskunst im Siebold-Museum

 Eine exklusive Auswahl moderner Kunst aus Japan und Unterfranken ist derzeit im Würzburger Siebold-Museum zu sehen. Mitglieder der 1990 gegründete Künstlergruppe GINKO um den Keramiker Toshiro Juhaku Inoue und den Holzbildhauer Peter Picciani zeigen ausgesuchte Werke aus ihrem Schaffen.

In den hellen, variablen Räumlichkeiten des Siebold-Palais mit großem Hauptraum und kleinen Kabinetten gelingt eine abwechslungsreiche Präsentation der Kunstwerke: Die Bandbreite der Techniken reicht dabei von japanischer Kalligraphie, Keramikkunst, Zeichnung, verschiedenen Drucktechniken und Fotographie bis hin zu raffiniert verfremdeter Objektkunst, in der mal mehr, mal weniger ein wechselseitiger Einfluss von Ost und West spürbar wird.

Während der 1941 geborene, in Japan landesweit bekannte Keramiker Inoue senior souverän mit dem klassischen, traditionellen Formenkanon spielt, lässt sich sein Sohn Hideki von der Experimentierfreude treiben. Groß- und kleinformatige, gezeichnete „Planetenbilder“ der Königshofener Kunsterzieherin Christine Wehe-Bamberger scheinen wie Variationen über ein Thema. Erdig wirken die Pastellstudien von Eva Luna Warmuth.

Die Farbradierungen Christian Mischkes setzen sich mit dem Phänomen Schrift auseinander, das auch im Werk der japanischen Kalligraphen zum Ausdruck kommt.

Hintersinnig sind die Holzfiguren Piccianis, der Angela Merkels „Fülle der Macht“, aber auch den Smartphone-Wahn Jugendlicher aufs Korn nimmt: Die „Jeremys“, „Chantals“, „Marvins“, „Dustins“, „Justins“ und „Kevins“ unserer Tage kommunizieren – ohne Augenkontakt, und ohne je den Blick vom Handydisplay zu lösen!

Zerbrechliche „botanische Kunstwerke“ finden sich in den „Objektkästen“, die der gebürtige Würzburgers Horst Ziegler zusammenstellt. Der gelernter Fotograf und freischaffende Künstler, Kulturpreisträger der Stadt Würzburg, lässt aus Ahornblattspitzen, Ginkgo-Blattspreiten und Rindenschuppen eigenwillige Kreationen entstehen, die sich, merkwürdig verfremdet zu einem neuen Organismus zusammenfügen.

Der Besucher, der etwas Zeit und Muße mitbringt, um sich auf die individuellen Schöpfungen einzulassen, findet hier bis zum 13. Juli ein bemerkenswertes Kleinod moderner Kunst. Die, von der Knetzgauer ‚Galerie im Saal‘ kuratierte Ausstellung ist täglich außer montags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr im Siebold-Palais in der Frankfurter Straße 87 zu sehen.

A. Mettenleiter

 

150 Jahre siebold-gymnasium main post

Origami Workshop  21.06.2014

Am Samstag, den 21. Juni 2014 findet im Siebold-Museum ein ganztägiges Origami-Treffen (Falter-Workshop) statt (nicht für Kinder geeignet). Anmeldungen nehmen Sie bitte per Mail bei Frau Gerda Schwartz unter gerdaschwartz@gmx.de vor. Sie wird Ihnen dann Einzelheiten bekanntgeben.

Ausstellung Künstlergruppe GINKO im Siebold-Museum

vom 10.Mai bis 13.Juli 2014

Toshihiro Inoue Siebold-Museum 2014

 

Die 17. Ausstellung der deutsch-japanischen Künstlergruppe GINKO,die 1997 von den beiden Initiatoren Peter Picciani und  ToshihiroJuhaku Inoue gegründet wurde, findet 2014 im Siebold-Museum statt.Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutsch-Japanischen Kulturgesellschaft Bad Königshofens, der Siebold-Gesellschaft Würzburgund der Kuratoren Eleonore Schmidts-Stumpf und Egon A. Stumpf.Ziel der gemeinsamen Ausstellung ist der Kulturaustausch zwischenJapan und Deutschland, die Förderung gemeinsamer Kunstaktivitätenund die Unterstützung der japanischen Künstler, die nach dem Erd-beben von Fukushima Hilfe brauchen, um ihre Werkstätten wieder aufzubauen.Ausstellende Künstler aus Japan sind Toshihiro Juhaku Inoue undHideki Inoue mit Keramik, sowie Kenju Juzan Horikawa und Seikuushi Nakayama mit Kalligraphie.Die deutschen Künstler sind: Peter Picciani mit Skulpturen, Christian Mischke mit Radierungen, Eva Luna Warmuth und Alev Kowalzikmit Performance, sowie Christine Wehe Bamberger mit Zeichnungen und Horst Ziegler mit Fotografie/Objekten.

Christine Wehe Bamberger Siebold-Museum

Als Kuratoren für diese Ausstellung konnten Eleonore Schmidts-Stumpf und Egon A. Stumpf von der Galerie im Saal (Knetzgau/Eschenau) gewonnen werden.

Die Ausstellung wird am 10.Mai 2014 um 17.00 Uhr im Siebold-Museum in Würzburg, Frankfurter Straße 87, mit einer Performance„Ich bin Erde, Erde mein“ der Bildhauerin Eva Luna Warmuth undder Musikerin Alev Kowalzik feierlich eröffnet.Die Laudatio hält Egon A. Stumpf (Galerie im Saal/ Knetzgau-Eschenau).

Neben den deutschen Künstlern wird aus Japan der berühmte Keramiker Toshihiro Juhaku Inoue anwesend sein.

Am 18.Mai um 11.00 Uhr: Matinée  „Ich bin Erde, Erde mein“. 

Die Künstlerinnen Eva Luna Warmuth und Alev Kowalzik laden ein zu einem Event , an dem mit Musik, Bewegung und Gestaltung, ein gemeinsamer kreativer Raum erschaffen wird. Es geht um eine vertiefende Erfahrung mit Sichtbarem und Unsichtbarem, mit Klang und Stille.

 Zu beiden Veranstaltungen möchten wir Sie herzlich einladen.

Peter Picciani Siebold-Museum

             

Fächerausstellung EKO-HAUS Sammlung Klein-Langner

125 Jahre Meiji-Verfassung in Japan

Albert Mosse

Ein bedeutendes Datum – 11. Februar 1889 – wurde leider in Deutschland kaum beachtet. An diesem Tag wurde in Japan die sogenannte Meiji-Verfassung verkündet. Maßgeblich an diesem Gesetzeswerk war der Preuße Albert Mosse, der 1886 als 40-jähriger junger Richter nach Tôkyô ging und seinerzeit zu einem mächtigen Kabinettsberater im Kreis um den jungen Kaiser Mutsuhito aufstieg. Nach seinem Rat versuchte man, die preußische Verfassung (Zwei-Kammern-System – Ober- und Abgeordnetenhaus) auf die japani­schen Verhältnisse zu übertragen. Im Oberhaus saßen die Adligen, im Unterhaus die Reichen. Die vom preußischen Gemeindegesetz übernommene Unterteilung Japans in Präfekturen, Gemeinden und Städte geht ebenfalls auf Albert Mosse zurück. Damit gelang es, das in mehrere Hundert Lehenstümer zerteilte Land in einen modernen Nationalstaat umzuwandeln. Ein gewaltiger Schritt auf dem Wege in die inter­nationale Völkergemeinschaft.

Main-Post Kimono 2014

Magische Welt der Klänge und Rhythmen
Ariana Burstein & Roberto Legnani
Musikalische Kapriolen - Cello & Gitarre

Duo Burstein und Legnani Tournee 2013 Siebold-Museum

Am Sonntag, 2. Februar 2014, 18 Uhr sind Ariana Burstein (Cello) & Roberto Legnani (Gitarre) in Würzburg im Siebold-Museum, Frankfurter Straße 87, zu Gast. Eintrittskarten gibt es an der Konzertkasse ab 17.30 Uhr. Weitere Informationen und Ticketreservierung: www.tourneebuero-cunningham.com und Tel. 07852-93 30 34.

Ariana Burstein & Roberto Legnani präsentieren auf der Tournee 2014 klassisch-kreativ inspirierte Musik für Cello und Gitarre, die das Publikum in eine magische Welt der Klänge und Rhythmen führt. Die ethnologischen Einflüsse und die verschiedenen Genres lassen diese neuartigen Arrangements zu einem abwechslungsreichen Programm verschmelzen, zu einem besonderen Konzerterlebnis, zu einem harmonischen Miteinander der Musikkulturen.

Auf dem Programm stehen Eigenkompositionen & Arrangements aus Klassik, Celtic, Swing, Jazz, Tango Nuevo, Weltmusik: u. a. „Madiba", eine Hommage an Nelson Mandela, „Legnani's O'Carolan Concerto", „Queen of the Sea", „Tango-Nächte in Buenos Aires". Zur Aufführung kommen auch weltbekannte Kompositionen, wie z. B. Asturias von Isaac Albéniz, das Adagio von Tomaso Albinoni oder die Pavane von Gabriel Fauré.

Die beiden charismatischen Künstler lassen ihre hochwertigen Instrumente sprechen, ihre Musik berührt, beruhigt und beglückt zugleich. Roberto Legnani & Ariana Burstein öffnen den Zuhörern eine Pforte zur faszinierenden Klangwelt: zwei Virtuosen mit Elan und einer Intensität, die in ihrem Temperament von imponierender Perfektion sind. Die beiden Künstler sind ein brillantes Duo mit überraschender instrumentaler Rollenverteilung. Roberto Legnanis präzises und brillantes Spiel ist von höchster eleganter Meisterschaft, während Ariana Bursteins bemerkenswert geschmeidiger Bogenstrich ein Gefühl der feurigen Hingabe vermittelt.

IHK Würzburg Japanischer Generalkonsul

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Rückblick auf Veranstaltungen und Ereignisse im Jahr 2013

IHK Würzburg Japanischer Generalkonsul

Lackausstellung 2013 Main-Post

Lackausstellung 2013 Fränkische Nachrichten

Lesung am Donnerstag, 14.11.2013, 19.30 Uhr, im Siebold-Museum:

"Eckert oder der Vogel im Weinberg"

von Sebastian Fickert

Eckert oder der Vogel im Weinberg Lesung Siebold-Museum S.Fickert

Das hätte sich der Eckert nicht träumen lassen. Jahrelang hat er in Würzburg von dem Erbe seines Vater gut gelebt, ohne Arbeit, ohne Probleme und vorwiegend nachts. Und auf einmal platzt eines Abends eine Frau in sein Leben. Um sie zu beeindrucken, gibt er sich als Detektiv aus und schlittert in eine Geschichte, die ihm immer mehr entgleitet. Bei dem Versuch, einen angeblich untreuen Ehemann zu überführen, kommt es zu unsanften Begegnungen mit Kriminellen. Plötzlich taucht auch noch seine Exfreundin auf und er hat mehr Probleme am Hals, als er sich jemals hätte vorstellen können.

Der Autor ist Richter am Landgericht Würzburg. Mit viel Humor, Ironie und prägnanter Sprache zieht er den Leser in seinen Bann.

Bislang erschienen im Verlag Königshausen und Neumann seine Bücher „14 Wochen Japan", „Der Frosch auf dem Wasser" und „Kasachstan – eine kurze Reiseerzählung".

Die Main-Post schreibt: "Fickert schildert in diesem Roman humorvoll Facetten des menschlichen Lebens. Wie Max Eckert wird auch der Leser immer tiefer in die Geschehnisse hineingezogen, sodass er voller Spannung auf eine Auflösung der in sich verwobenen Handlungsstränge am Ende des Buches wartet"

No-Masken Terai Siebold-Museum Artikel Mainpost

Interview von Radio Bayern 2 - Kulturzeit mit Wolfgang Klein-Langner von der Siebold-Gesellschaft-Würzburg zu:"Mystische Symbole Japans Nô-Masken im Siebold-Museum Würzburg - Eine Ausstellung von Ichiyu Terai und Schülern" 20.07-20.10.2013

http://www.youtube.com/watch?v=3iW1WAkeWf8&feature=youtu.be

Würzburgs OB Georg Rosenthal zeichnet Mitglieder der Siebold-Gesellschaft aus.

Preisverleihung Partnerschaftsmedaille Würzburg Anneliese und Margarete Schwarzmann Siebold-Gesellschaft

Am Montag, den 16. September erhielten Anneliese und Margarete Schwarzmann, Wirtinnen des "Fränkischen Gasthofes zur Stadt Mainz" die Partnerschaftsmedaille der Stadt Würzburg. Die beiden Damen wurden für ihren langjährigen, intensiven Einsatz für die Freundschaft mit der japanischen Partnerstadt Otsu ausgezeichnet. Seit Eröffnung des Restaurants im "Würzburg-Haus" in Otsu kommen jährlich Mitarbeiter in die Partnerstadt Würzburg, um sich in der "Stadt Mainz" in die Spezialitäten der fränkischen Küche einweihen zu lassen. Ebenfalls die Partnerschaftsmedaille erhielt Oberstudienrat Wolfgang O. Hugo. Er setzt sich seit Jahrzehnten intensiv auf dem Schulsektor für die Partnerschaften der Stadt Würzburg ein, u.a. auch zeitweise als Leiter des Büros  "Würzburg International" im Rathaus.  
 

Kinderhaus Fujinosono

Wolfgang Klein-Langner zur Eröffnung des Kinderheimes in Fujinosono bei TV- Touring Ausstrahlung am 07.08.2013

http://youtu.be/tAC7MILD3oE

Neue Sonderausstellung

Nô Maske von Ichiyu Terai

Gerne möchten wir Sie nochmal extra auf den Termin Samstag, 20. Juli, 19.00 Uhr im Siebold-Museum aufmerksam machen. Zu diesem Zeitpunkt wird die neue Sonderausstellung Nô-Masken - Mystische Symbole Japans in Anwesenheit des Maskenschnitzers Ichiyu TERAI, Kyoto, eröffnet.

Ergänzend zum Thema werden aus einer Privatsammlung japanische Farbholzschnitte ukiyo-e mit Szenen bekannter Nô-Stücke präsentiert. Der Sammler ist am Eröffnungsabend ebenfalls zugegen. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie und Ihre interessierten Bekannten an diesem Abend ebenfalls begrüßen könnten.

Als Begleitprogramm zur Ausstellung werden eindrucksvolle Kalligraphie-Demonstrationen der Künstlerin Yusui SAEKI aus der Shiga-Präfektur dargeboten. Außerdem bringt Mayumi YOSHIZUMI Rezitationen aus dem historischen Heldenepos Heike-Monogatari, einem epischen Zeugnis um die Vorherrschaft in Japan am Ende des 12. Jahrhunderts. Diese Darbietungen finden jeweils um 15.00 Uhr am Sonntag, den 21.07. und Dienstag, den 23.07. im Siebold-Museum statt.

29 Juni 2013 Einweihung des Kinderheimes in Fujinosono

 

Sie erinnern sich: Am 11. März 2011 hat ein extremes Erdbeben im Nordosten Japans auch das Kinderheim Fujinosono in der Stadt Ichinoseki so schwer beschädigt, dass eine Reparatur unrealistisch wurde und das Hauptgebäude abgerissen werden musste. Die Planungen für einen Ersatzbau wären beinahe gescheitert, da mangels ausreichend eigener Mittel die Gesamtkosten nicht bezahlbar erschienen. Dank des besonderen Engagements von Schwester M. Caelina Mauer und den zahlreichen Verbindungen ins europäische Ausland konnte der Traum von einem baldigen Neubau für die Kinder und Betreuer dann doch noch verwirklicht werden. Durch unzählige Aktivitäten haben kleine und große Sponsoren - darunter dankenswerterweise auch Sie - sowie die Unterstützung vieler Ehrenamtlicher aus Tokyo und vor Ort dieses vorbildliche Referenz- bzw. Demonstrationsprojekt, nicht nur für die Katastrophenregion, ermöglicht.

Am 29. Juni konnte ich an der eindrucksvollen Einweihungszeremonie in Ichinoseki als Vertreter der Siebold-Gesellschaft teilnehmen und mich mit eigenen Augen von der exzellenten Mittelverwendung überzeugen. Es ist nicht nur ein neues Heim für Waisen bzw. Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien entstanden, sondern für den Katastrophenfall auch ein Schutzkomplex für Senioren und Behinderte der Region. Dieses besonders erdbebenresistent errichtete Gebäude bildet das neue Zuhause für künftig 48 Kinder und Betreuer, aufgeteilt in verschiedene, altersgemischte Wohneinheiten. Zusätzlich stehen gegebenenfalls Tagesplätze oder Notquartiere für weitere Kinder zur Verfügung. Sie sehen also, die gespendeten Mittel wurden nachweisbar äußerst sinnvoll verwendet.

Welch innovative und unabhängige Energieversorgung, modernste Technik und Heizsysteme installiert wurden, können Sie der nachstehenden Aufstellung entnehmen bzw. aus den beigefügten und separat übermittelten Fotos ersehen, aber auch welch große Freude unter den internationalen Gästen aus Wirtschaft, Politik u.a. und vor allem bei den Kindern und Betreuern herrschte.

Auf diesem Wege nochmals herzlichen Dank für Ihr mannigfaltiges Engagement.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Wolfgang Klein-Langner

Einweihung des Kinderheimes in Fujinosono 29.06.13 W. Klein-Langner

Verleihung des Philipp Franz von Siebold-Preis

der Bundesrepublik Deutschland 2013

 

 Siebold-Preis 2013 Foto Humboldt-Stiftung/David Ausserhofer

Der japanische Botschafter, S.E. Takeshi NAKANE, hatte am 05.06.2013 in seine Berliner Residenz zu einem Essen eingeladen. Anlass war die Verleihung des hochdotierten, diesjährigen Siebold-Preises der Bundesrepublik Deutschland an die japanische Germanistin Prof. Aeka ISHIHARA  durch Bundespräsident Joachim Gauck (seit vielen Jahren wieder einmal eine Frau unter den bisherigen 34 Preisträgern). Gäste waren u.a. ab 3. v.l. Prof. Dr. Keiichi KODAIRA, Direktor des JSPS Büros, Bonn, Prof. Dr. Helmut Schwarz, Präsident der Alexander-von Humboldt-Stiftung, Preisträgerin Prof. Aeka ISHIHARA, Gastgeber Botschafter Takeshi NAKANE, Kunihiko KATAGIRI (International Dentsu Ltd.), Wolfgang Klein-Langner, Siebold-Gesellschaft. Für die Siebold-Forschungsarbeiten ( u.a. "Die Vermessbarkeit der Erde. Die Wissenschaftsgeschichte der Triangulation" und "Japanische Medizinerinnen in Deutschland 1890 - 1905 (Hiyoshi-Studien zur Germanistik)" von Frau Prof. ISHIHARA konnte die Siebold-Gesellschaft wertvolle Unterstützung leisten.

   

Irische Lieder, Harfe und Geschichten

mit Hilary O'Neill

Freitag 17 Mai 19.00 Uhr im Siebold-Museum

Hilary O'Neill Konzert Siebold-Museum

Eintrittspreis: Abendkasse 16,- € / 14,- €

Irische Lieder, Harfe und Geschichten mit Hilary O'Neill

Liebhaber der irischen Musik kommen auch in diesem Jahr wieder voll auf ihre Kosten.
Hilary O'Neill lädt ihr Publikum mit Liedern, Harfe und Geschichten erneut zu einer Reise ein auf die grüne Insel; das Land der Feen, Kobolde, Zwerge, Riesen und jahrhundertealter Legenden.
Mit Charme, Humor und wunderbarer Stimme will die Iren das Publikum wieder verzaubern. Die Lieder aus ihrer Heimat singt Hilary auf englisch und gälisch. Die Geschichten erzählt sie auf deutsch. Frecher Witz und lustige Geschichten von gestern und heute sowie einmalige Schlummerlieder runden das Programm ab. Hilary's glasklarer und ausdrucksvoller Mezzosopran sowie ihr einzigartiger Humor und Charm bringt diese reiche keltische Kultur zu neuem Leben.

Verbunden mit gefühlvollen Klängen ihrer keltischen Harfe erwartet den Besucher ein aussergewöhnliches Konzert. - Ein Konzert, das Herzen verbindet, Sprachbarrieren überschreitet und so auf einzigartige Weise zum Verständnis miteinander beiträgt. 

Städtefreundschaft Nagasaki Würzburg

Städtefreundschaft Nagasaki Würzburg

           Erdbeben-Benefizkonzert

zu Gunsten des Kinderheims Fujinosono mit europäischen und japanischen Kompositionen

Mädchenorchester der SEIREI Junior and Senior High School The Nanzan Schools' Corporation, Nagoya

27.03.2013 Barbarossa Saal des Maritim Hotels Würzburg Beginn 19.00 Uhr

Eintritt: € 25, ermäßigt € 15, Karten nur an der Abendkasse 


"Siebold und Europa"

Ein Vortrag von Wolfgang Klein-Langner

im Rahmen der Vortragsreihe "Würzburgs Partnerstädte und Europa" 

Montag 4.03.2013 Würzburg Rathaus, Großer Ratssaal

Beginn 18.30 Uhr

Großer Ratssaal Würzburg

 

 



O'Carolan's Concerto

Virtuose Musik für Cello und Gitarre
Ariana Burstein & Roberto Legnani

Donnerstag 28.02.2013 - 20.00 Uhr, Siebold-Museum

 	 O’Carolan’s Concerto  Virtuose Musik für Cello und Gitarre Ariana Burstein & Roberto Legnani

Am Donnerstag, 28. Februar 2013, 20 Uhr sind Ariana Burstein (Cello) & Roberto Legnani (Gitarre) in Würzburg im Siebold-Museum, Frankfurter Straße 87, zu Gast. Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse ab 19.30 Uhr. Weitere Informationen und Ticketreservierung: www.tourneebuero-cunningham.com und Tel. 07852-93 30 34.

„O'Carolan's Concerto" - Die Tournee 2013 ist dem Harfenspieler Turlough O'Carolan, Irlands bedeutendstem Komponisten, gewidmet. Er verband die alte keltisch/irische Melodik mit den lebensfrohen Rhythmen des italienischen Barocks und erschuf so seinen ganz eigenen unverwechselbaren Stil. Seine Musik berührt und beglückt die Seele. „O'Carolan's Concerto" ist ein mehrsätziges Opus und wird erstmals in der Version für Cello & Gitarre von Ariana Burstein und Roberto Legnani präsentiert.

Neben den Irish Jigs, Reels & Celtic Airs bilden Südamerikanische Milongas und Tangos, Eigenkompositionen und klassische Arrangements mit Musik bekannter Komponisten weitere musikalische Höhepunkte. Aufgeführt werden Werke wie z. B. Debussys „Le Petit Nègre" und Ravels „Habanera". Mit Ungarischen Romanzen und Gipsy Swing wird das abwechslungsreiche Programm zu einem besonderen Konzerterlebnis, zu einem harmonischen Miteinander der Musikkulturen.

Burstein & Legnani bieten mit ihrer Musik eine faszinierende Klangwelt: zwei Interpreten mit Elan und einer Intensität, die in ihrem Temperament von imponierender Perfektion sind. Die beiden Künstler sind ein brillantes Duo mit überraschender instrumentaler Rollenverteilung. Roberto Legnanis präzises Spiel ist von eleganter Virtuosität, während Ariana Bursteins bemerkenswert geschmeidiger Bogenstrich ein Gefühl der Leichtigkeit vermittelt.

Wie Turlough O'Carolan sind auch Ariana Burstein & Roberto Legnani Reisende, deren Leben mit der Musik untrennbar verbunden ist. 

"Kana Shodô und Kana Art-Kalligraphische Kunst japanischer Hofdamen"

Werke von Kaoru Akagawa

Neue Sonderausstellung ab  03.03.2013-30.06.2013

Kaoru Akagawa Kalligraphie

 

Kaoru AKAGAWA engagiert sich in der Bewahrung und Weitergabe dieser Kunstform. Darüber hinaus wagt sie das Experiment „KANA SHODÔ" auch auf moderne Kunst treffen zu lassen. Die Ausstellung gibt einen umfangreichen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen. KANA SHODÔ als kalligraphische Kunst vereint chinesische Wortschriftzeichen (kanji) mit japanischen Silbenschriftzeichen (kana). Diese Kunstform erfreute sich gegen Ende des 10. Jh. großer Beliebtheit unter den Damen der höfischen Gesellschaft in der alten Kaiserstadt Kyôto. Neben persönlichen Mitteilungen wie Liebesbriefen schrieben die Hofdamen literarische Klassiker. So entstanden u.a. „Die Geschichte vom Prinzen Genji“ und „Das Kopfkissenbuch“, die zugleich Anfänge eigenständiger japanischer Literatur darstellen. Diese Tradition setzte sich später vom Hofadel auf den Kriegeradel (Samurai) fort.

Kaoru AKAGAWA engagiert sich in der Bewahrung und Weitergabe dieser Kunstform. Darüber hinaus wagt sie das Experiment „KANA SHODÔ" auch auf moderne Kunst treffen zu lassen. Die Ausstellung gibt einen umfangreichen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen. 

Ausstellungsdauer 03. März 2013 - 30. Juni 2013

Siebold-Wissenschaftsstiftung

Spendenaktion Kinderheim Fujisono

Siebold-Gesellschaft erhält den Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags

Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags

Die Präsidentin des Bayerischen Landtages, Frau Dr. h.c. Barbara Stamm, hat uns die erfreuliche Nachricht übermittelt, dass die Siebold-Gesellschaft mit einem Sonderpreis des Bürgerkulturpreises 2012 des Bayerischen Landtages ausgezeichnet wird. Die Verleihung findet am Donnerstag, den 06. Dezember um 13.00 Uhr im Senatssaal des Maximilianeums statt. Die Preisverleihung wird von Herrn Tilman Schöberl vom Bayerischen Rundfunk moderiert. Der Vorstand freut sich sehr über diese Auswahl, angesichts der Vielzahl von Bewerbungen (125 Projekte zum Leitthema „Weltoffenes Bayern – Bürgerschaftliche Initiativen über Grenzen hinweg“) und das damit verbundene, zweckgebundene Preisgeld von € 2.000,--.

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Rückblick auf Veranstaltungen und Ereignisse im Jahr 2012

Delegation aus Seiyo zu Besuch in Würzburg

Aus der japanischen Stadt Seiyo in der Präfektur Ehime auf der kleinsten Hauptinsel Shikoku kam erneut eine Delegation nach Würzburg. Es handelte sich dabei um zehn Mitglieder des Stadtrates unter Führung des Vorsitzenden MOTOCHIKA. Ziel war diesmal sich zu den Themen Umwelt, Recycling und erneuerbare Energien aus erster Hand zu informieren. Mit Besuchen in der Umweltstation, im Müllheizkraftwerk und bei der Solarfirma a + f in Lengfeld wurde dies praxisnah erreicht. Außerdem fand noch ein Höflichkeitsbesuch im Rathaus Würzburg statt, wo Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake die Gruppe im Wenzelsaal willkommen hieß und im großen Ratssaal einen bebilderten Eindruck von der Stadtgeschichte vermittelte. Auch diese Delegation wurde in bewährter Weise von der Siebold-Gesellschaft betreut. 

Delegation Seijo IIDelegation Seijo IIIDelegation Seijo IVDelegation Seijo I

 

Märchenhafte Stunde

Erzählungen und Geschichten aus Japan

Sonntag 18.11.2012 - 16.00 Uhr, Siebold-Museum

Ulla Konold Erzählungen aus Japan

 

Am Sonntag, den 18. November um 16.00 Uhr lädt die Geschichtenerzählerin Ulla Konold ein, in die Seele des japanischen Volkes zu sehen, seine Märchen und Geschichten mit der musikalischen Umrahmung durch einen „Klangbaum“ kennenzulernen. Die Erzählungen aus dem Süden Japans sind voller Lebensweisheit. Sie spiegeln Werte, die sichtbar machen, dass Liebe, Achtsamkeit, Respekt, Solidarität und Toleranz die Basis eines erfolgreichen, friedvollen Lebens sind. Sie öffnen den Blick nicht nur in die Seele des japanischen Volkes sondern auch in unser eigenes Herz. Die Geschichten, die Ulla Konold erzählt, wurden über Jahre von Rotraud Saeki vorwiegend in Okinawa gesammelt und vor kurzem in Deutschland herausgegeben.

 

Ausgelöst durch die japanische Mehrfachkatastrophe im März 2011 hat Ulla Konold bereits im vergangenen Jahr bei zwei großen Benefizabenden in Nürnberg und Lauf a. d. Peg. unter dem Motto „Japanische Geschichten helfen Japan“ eine Hilfsaktion der Siebold-Gesellschaft erfolgreich unterstützt. Es konnten damals € 20.000 für den Wiederaufbau des Waisenhauses Fujinosono gesammelt werden.

 

Genießen Sie eine Stunde, die Balsam für die Seele verspricht und tragen Sie durch Ihre Eintrittsgelder (€ 15,--/€ 10,--) dazu bei, dass den Kindern in Ichinoseki weiterhin Hilfe zu Teil werden kann.

KENBU (Schwerttanz) und SHIGIN (Gesang)

Samstag 10.11. 2012 - 18.00 Uhr, Siebold-Museum

Kenbu und Shigin Siebold-Museum

In Japan hat das Schwert besondere symbolische Bedeutung, sowohl zur Verteidigung gegen Feinde und böse Geister als auch zur Verehrung der körperlichen Kraft und Stärke eines Mannes, militärisch wie sexuell. Das führte auch zu einer Ritualisierung in Form des Schwerttanzes. Dieser wird vorgeführt bei gleichzeitiger Rezitation von Gedichten durch den oder die Tänzer bzw. weiterer Künstler.

 Der Ursprung geht vermutlich zurück auf die Jahre 1854 – 1859 der Edo-Zeit, als betrunkene Samurai Studenten beim Rezitieren von Gedichten des damals sehr bekannten Dichters Raisanyo tanzten, wie es ihnen gefiel. Um 1873 (in der Meiji-Zeit) verbesserten ihn der frühere Samurai Kenkichi Sakakibara und seine Kameraden zu einer eigenen Kunstform. Sie bliesen auf einer Trompetenmuschel um die Aufmerksamkeit des Publikums zu wecken und präsentierten der Öffentlichkeit diesen Schwerttanz. Nach dem Sino-Japanischen Krieg (1894-1895) und dem Russisch-Japanischen Krieg (1904-1905) wurde er landesweit praktiziert, bestehend aus Bewegungen des „Nô-Tanzes“, welche von der Kriegerklasse sehr geschätzt wurden und kombiniert mit den strengen japanischen Fechtstrukturen.

 Die Tänzer tragen hierbei gewöhnlich einen „Hakama“, den geteilten Rock der männlichen formellen Kleidung, eine weiße Schärpe („Tasuki“), um die hochgesteckten Ärmel festzuhalten sowie als Kopfbedeckung ein weißes Kopfband („Hachimaki“).

 Kenbu wird heute in ganz Japan an zahlreichen Schulen gelehrt wie z.B. in Shinto- bzw. Yayoi-Schulen.

 Im Siebold-Museum erfolgt die Präsentation im Shinbu-Stil als Benefizaktion für das durch die Katastrophe vom 11.03.11 schwer beschädigte Kinderheim Fujinosono. Eintrittskarten gibt es nur an der Tageskasse für € 15,-- (ermäßigt € 10.--). Zusätzliche Spenden werden gerne entgegengenommen.

Samstag, 10. November 2012 18.00 Uhr

Filmpremiere von "Sushi in Suhl" am 14.10.2012

Die Siebold-Gesellschaft war vor Ort

Sushi in Suhl Artikel Main-Post

FILMPREMIERE VON "SUSHI IN SUHL"

Am 14.10. haben Mitglieder der Siebold-Gesellschaft in Würzburgs Partnerstadt Suhl – im Rahmen einer städtischen Sonderfahrt – die Premiere des Kinofilms „Sushi in Suhl“ besucht. Dreh- und Angelpunkt des Films ist das seinerzeitige japanische Restaurant „Waffenschmied“, etlichen unserer „älteren“ Mitglieder noch aus der Zeit kurz nach dem Mauerfall bekannt, auch in Zusammenhang mit der Gründung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Südthüringen. Unsere bunten japanischen „Happies“ fanden das besondere Interesse der zahlreich vertretenen Medien. Auf vielfachen Wunsch findet die Vorführung dieses Filmwerks nun auch in Würzburg statt, und zwar vom 06. – 09.12. im neuen Central-Kino, Hofstraße (Mozart-Gymnasium)

Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommen zwischen dem SieboldHuis in Leiden und dem Würzburger Siebold-Museum am 17.10.2012

Am 17. Oktober wurde anlässlich der 6th International Siebold Collection Working Conference in Leiden ein Partnerschaftsabkommen zwischen dem SieboldHuis, Leiden und dem Würzburger Siebold-Museum unterzeichnet. Damit bestehen Museumspartnerschaften mit Nagasaki (Siebold Memorial Museum), Murayama (Mogami Tokunai Museum) und jetzt Leiden (SieboldHuis). 

Partnerschaftsabkommen SieboldHuis/Siebold-Museum Konferenzteilnehmer

Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens SieboldHuis/Siebold-Museum

Urkunde Partnerschaftsabkommen SieboldHuis/Siebold-Museum (D)

 


 Urkunde Partnerschaftsabkommen SieboldHuis/Siebold-Museum (NL))

Neue Sonderausstellung ab dem 10.09.2012

"Siebolds Jugendjahre in Würzburg"

Am Montag, den 10. September wird um 16.00 Uhr in der Schalterhalle der Sparkasse Mainfranken, Hofstraße, eine Vorausstellung zum Thema "Siebolds Jugendjahre in Würzburg" eröffnet. Wir würden uns freuen, wenn Sie – gerne auch mit Freunden und Bekannten – daran teilnehmen könnten. Für notwendige Abstimmung mit der Sparkasse bitten wir Sie, uns über Ihr Kommen zu informieren. Der Ausstellungskurator und Medizinhistoriker Dr. Andreas Mettenleiter führt in seine Ausstellung ein. Diese ist bis Freitag, 28. September zu den üblichen Schalteröffnungszeiten zu sehen.

Siebold Studentenleben Corps Moenania

Die erweiterte Hauptausstellung wird dann von Dienstag, 09. Oktober bis Dienstag, 15.01.2013 im Siebold-Museum gezeigt. Die Vernissage hierzu findet am Sonntag, den 07. Oktober um 17.00 Uhr statt. Auch hierzu ergeht herzliche Einladung.

Sonderausstellung "Siebolds Jugendjahre" Main PostSonderausstellung "Siebolds Jugendjahre" Main Post 2Sonderausstellung Siebolds Jugendjahre Sparkasse Würzburg

Musik International - Klavierkonzert

Samstag 01.09.2012

Erneut kommt die bekannte japanische Pianistin Shoko FUKAI aus Hokkaido zu einem Klavierkonzert nach Würzburg ins Siebold-Museum. Am Samstag, den 01. September 2012 spielt sie um 15.00 Uhr auf dem historischen Blüthner-Flügel Werke von Mozart, Schubert und Beethoven. Zur Aufführung kommt u.a. auch die Beethoven Sonate Nr. 3 Op. 69 für Klavier und Violoncello zusammen mit der Stuttgarter Cellistin Friederike KIENLE, die seit 2007 ebenfalls in Sapporo lebt.
Shoko Fukai - Friederike Kienle
Mit diesem Benefizkonzert startet die Siebold-Gesellschaft eine weitere Aktivitätsrunde zur Unterstützung des schwer beschädigten Kinderheims Fujinosono in der Katastrophenregion im Nordosten Japans. Unkostenbeitrag: € 15,--, ermäßigt € 10,-- (Kassenöffnung 14.30 Uhr). Spenden für die Katastrophenhilfe werden gerne entgegengenommen.

Bridging the Gap - EAJRS Konferenz

19.09 - 22.09. 2012

Bei der diesjährigen EAJRS-Konferenz in der Staatsbibliothek zu Berlin vom 19. - 22.09. wird unser 2. Vorsitzender Dr. Andreas Mettenleiter mit einem Vortrag zum Thema "Deutsche Kriegsgefangene in Japan ˗ Materialien des Siebold-Museums Würzburg", vertreten sein.

Andreas Mettenleiter - Gefangen in Fernost

In diesem Zusammenhang möchten wir auch auf die Vorführung des Films "Baruto no Gakuen - Ode an die Freude" (im japanischen Original mit deutschen Übersetzungen) am Sonntag, den 25.08.2012 um 15.00 Uhr im Casino Aschaffenburg hinweisen. Der Film beschreibt das ungewöhnliche Schicksal deutscher Kriegsgefangener im 1. Weltkrieg im japanischen Lager Bando bei Naruto. Falls Sie die seinerzeitige Aufführung im Siebold-Museum versäumt haben, bietet sich hier noch einmal eine Gelegenheit. Kartenreservierungen unter Tel. 06021-4510772

The 6th International Siebold Collection Conference

17.10 - 19.10.2012

Die internationale Siebold-Konferenz, die vergangenes Jahr in der Partnerstadt Otsu und im Jahr davor im Siebold-Museum Würzburg stattfand, wird diesmal vom 17. - 19. Oktober im Völkerkundemuseum Leiden veranstaltet. Hauptthemen sind dieses Jahr Lebensgeschichte und Aktivitäten von Heinrich Bürger, Joseph J. Hoffmann und weiterer Mitarbeiter Siebolds sowie die Ausstellungskonzeption des SieboldHuis in Leiden. Vom Vorstand der Siebold-Gesellschaft werden voraussichtlich drei Vertreter teilnehmen.

„Investitionen aus dem Ausland sind willkommen“

Nach dem Erdbeben mit dem folgenden Tsunami in Ost-
Japan und der Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima-
Daiichi im März 2011 überdenkt Japan grundsätzlich
seine Energiepolitik. Für die notwendigen Aufbauleistungen
werden Investoren gesucht – auch aus dem Ausland.
BUSINESS & DIPLOMACY sprach darüber mit dem
Botschafter von Japan, S. E. Takeshi Nakane

den Artikel als PDF finden Sie hier:

Siebold-Preisträger 2012

(© Humboldt-Stiftung / David Ausserhofer) 

Am 19. Juni wurde in Berlin der Philipp-Franz-von-Siebold-Preis - einer der wertvollsten Wissenschaftspreise der Bundesrepublik Deutschland - von Bundespräsident Joachim Gauck an Professor Dr. TAKADA Atsushi verliehen. Leider wurde hierzu von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, die den Preis betreut, keine eigene Pressemitteilung gemacht. Für nähere Details verweisen wir Sie deshalb auf die Veröffentlichung der Deutschen Botschaft in Tokyo unter:

http://www.tokyo.diplo.de/Vertretung/tokyo/de/05__Kultur__und__Oeffentlichkeitsarbeit/4__Deutsch-Japanischer__Austausch/Siebold-Preis__2012.html

Benefizkonzert in Otsu

Sonntag, 04.03.2012 Benefizkonzert der Freundschaftsgesellschaft OIGA in der Partnerstadt Otsu (Biwasee) zu Gunsten der Katastrophenopfer (Erdbeben/Tsunami/AKW Fukushima) in der Tohoku-Region. Gesamterlös Euro 15.000.--. Als Gast dabei mitwirkend: Vorstandsmitglied Wolfgang Klein-Langner


Benefizkonzert in Otsu 2012 Klein-Langner IIBenefizkonzert in Otsu 2012 Klein-Langner IIIBenefizkonzert in Otsu 2012 Klein-Langner II

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